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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zoff im Stadthaus? Mehr Grün mit weniger Gärtnern?
Zwischenüberschrift:
Personalrat will 15 Stellen erhalten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:

Die Stadt plant, in der Grünflächenpflege 15 Stellen abzubauen. Oberbürgermeister

Die Stadt plant, in der Grünflächenpflege 15 Stellen abzubauen. Oberbürgermeister Hans-jürgen Fip betonte auf Anfrage unserer Zeitung, dass niemand entlassen werde, s sondern 15 frei werdende Stellen nicht wieder besetzt werden. Mit dem eingesparten Geld könnten Auftrage für Gartenbaufirmen bezahlt werden. Der Gesamtpersonalrat der Stadt und die Gewerkschaft ver.di kritsieren das Vorhaben.

In einer gemeinsamen Stellungnahme werfen die Gesamtpersonalratsvorsitzende Dietlind Sachtleben und der Geschäftsführer von ver.di Osnabrück-Emsland, Jürgen Humer, Rat und Verwaltungsspitze vor, damit eine gemeinsame Position zu verlassen, die auch die Zustimmung der Ratsparteien gefunden hatte. Danach sollte im Dialog mit den Bürgern der Rat der Stadt Osnabrück entscheiden, welcher Standard in der Grünflächenpflege zukünftig erreicht werden sollte. Nach Ansicht von Björn Meyer (CDU), dem Vorsitzenden des Um-weltausschusses, hat das 50 000 Euro teure Verfahren aber kaum etwas gebracht.

Die Arbeitnehmervertreter kritisieren ferner Oberbürgermeister Fip, der in einer Teilpersonalversammlung den Beschäftigten noch versprochen hatte, die in den letzten Jahren bereits stark reduzierten Arbeitsplätze in der gegenwärtigen Anzahl zu belassen. Fip weist diesen Vorwurf zurück. Er habe zwar bei der Versammlung über einen Ratsbeschluss informiert, die 165 Stellen nicht weiter zu vermindern. Inzwischen gebe es aber " aus der Mitte des Rates" die Initiative, angesichts leerer Kassen weiter Personal zu reduzieren. Im Übrigen sei es gar nicht möglich, langfristige Garantien über Personalkapazitäten zu geben. Pictlind Sachtleben hält dagegen: " Mit dem Vorhaben, nunmehr doch weitere 15 Stellen abzubauen ohne festzulegen, wie das städtische Grün überhaupt aussehen soll, drücken sich die Politik und die Verwaltungsspitze vor ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern und den Beschäftigten. Wie will man eigentlich mit privaten Unternehmen Verträge schließen, wenn nicht vorher festgelegt wird, welchen Umfang die Grünflächenpflege überhaupt haben soll?"

Für Fip ist der aktuelle Standard der Grünpflege gut. Durch eine Zusammenlegung der bisher drei Stützpunkte der Gartenabteilung auf dem ehemaligen Althoff-Gelände an der Klöcknerstraße entstehe Rationalisierungspotenzial. Außerdem könne das durch den Stellenabbau eingesparte Geld für zusätzliche Aufträge an private Gartenbaufirmen ausgegeben werden, so dass es am Ende fürs gleiche Geld mehr Qualität gebe.( swa)

Die Arbeitnehmervertreter kritisieren ferner Oberbürgermeister Fip, der in einer Teil-Personalversammlung den Beschäftigten noch versprochen hatte, die in den letzten Jahren bereits stark reduzierten Arbeitsplätze in der gegenwärtigen Anzahl zu belassen.

Fip weist diesen Vorwurf zurück. Er habe zwar bei der Versammlung über einen Ratsbeschluss informiert, die 165 Stellen nicht weiter zu vermindern. Inzwischen gebe es aber " aus der Mitte des Rates" die Initiative, angesichts leerer Kassen weiter Personal zu reduzieren. Im Übrigen sei es gar nicht möglich, langfristige Garantien über Personakapazitäten zu geben.Nach Ansicht des Personalrats ist weiterer Stellenabbau nicht vertretbar, Rat und Verwaltungsspitze sehen das anders.

Foto: Hehmann

STEHT DIE GRÜNPFLEGE BALD AUF DEM SCHLAUCH?
Autor:
Michael Schwager


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