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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weicht Tapetenfabrik einer Wohnsiedlung?
Zwischenüberschrift:
Zwei Eigentümer legen ein städtebauliches Konzept für die Flächen am Lüstringer Bahnhof vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
WOHNGEBIET STATT INDUSTRIEGEBIET: Anstelle der Tapetenfabrik Borges (rechts) soll eine Wohnsiedlung entstehen. Auch das Gelände links von der Sandforter Straße ist Bestandteil des städtebaulichen Konzepts, das die Eigentümer auf den Weg gebracht haben. Im Hintergrund die Gebäude der Fa. Nilsson.

Foto: Gert Westdörp

Die Tage der alten Tapetenfabrik Borges sind gezählt: Auf dem brach liegenden Gelände am Lüstringer Bahnhof könnte eine neue Wohnsiedlung entstehen. Zwei Geschäftsleute haben der Stadt Vorschläge unterbreitet, die auch das Umfeld einbeziehen. Vom Stadtentwicklungsausschuss wurde die Initiative kürzlich begrüßt.

Seit 1998 wird in der Tapetenfabrik Borges nicht mehr produziert. Einige der Gebäude werden noch als Lager genutzt, andere sind dem Verfall preisgegeben. Eigentümer ist Dr. Rolf-Michael Kühne aus Köln, Inhaber einer Verlagsund Industriegruppe. Gemeinsam mit dem Osnabrücker Geschäftsmann Walter Nilsson will er die Stadt bewegen, den Bebauungsplan für das Gelände beidscits der Sandforter Straße zu ändern.

Im Auftrag von Kühne und Nilsson hat der Osnabrücker Architekt und Stadtplaner Peter Garthaus schon einmal skizziert, wie das Areal neu geordnet werden könnte. Das städtebauliche Konzept bezieht die Streusiedlung ausdrücklich mit ein. Je nach Parzellierung könnten 80 oder mehr Baugrundstücke entstehen - für freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser. Viele Fragen sind allerdings noch offen. Zum Beispiel, ob in Randbereichen eine gemischte Nutzung sinnvoll ist.

Das Gelände reicht an das Überschwemmungsgebiet der Hase heran. Nach den Plänen von Garthaus soll die Aue nicht weiter in Anspruch genommen werden als bisher. Im Stadtentwicklungsausschuss wurde begrüßt, dass sich für die verfallende Industriebrache eine neue Lösung abzeichnet. Kühne und Nilsson suchen jetzt eine Entwicklungsgesellschaft, die das Projekt weiter verfolgt.( rll)
Autor:
rll


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