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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Einblick in die spannende Welt der Spinnen
Zwischenüberschrift:
Ausstellung im Museum Schölerberg beginnt Sonntag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eiblick in die spannende Welt der Spinnen

Ausstellung im Museum Schölerberg beginnt Sonntag

Spinnen gehören nicht unbedingt zu den beliebtesten Tieren. Viele Menschen reagieren ängstlich und manche sogar panisch bei ihrem Anblick. Mit den alten Vorurteilen gegenüber dem Leben der Spinnentiere möchte die Ausstellung " Faszinierende Welt der Spinnen" aufräumen, die morgen, 9. Februar, um 11 Uhr eröffnet wird und bis zum 27. April im Museum am Schölerberg - Natur und Umwelt - zu sehen ist.

In dieser zoologischen Schau sind über 30 Spinnenarten zu sehen. Darunter ist die aus Literatur und Film bekannte größte Spinne der Welt, die Riesenvogelspinne (Theraphosa leblondi). Die 12 Zentimeter große Spinne ist stark behaart und in ihrer einheitlichen braunen Grundfärbung recht unscheinbar - wäre da nicht ihre Größe. Eine der giftigsten Spinnen ist die nur 2 Zentimeter große Schwarze Witwe (Latrodectus mactans). Diese Spinne erhielt ihren Namen, weil die Weibchen die Männchen nach der Paarung fressen. Auch Skorpione zählen zu den Spinnentieren. In der Ausstellung wird der weltweit größte Skorpion, der afrikanische Riesenskorpion (Pandinus imperator), gezeigt. Er kann bis zu 20 Zentimeter lang werden. Zahlreiche Beschreibungen und Fotografien ergänzen die Ausstellung der Spinnentiere.

Seit jeher hat die Spinne mit einem negativen Image zu kämpfen. Im Altertum wurde geglaubt, Spinnen seien aus dem Blut eines Ungeheuers hervorgegangen, und im Christentum wurden sie zu Symbolen des Satans. Es wurde angenommen, dass Spinnen die Pest ankündigten, zum Wahnsinn führten und Ausschlag hervorriefen. Reiseberichte und Legenden haben Spinnen in den Vorstellungen der Menschen oft zu " mordenden Monstern" werden lassen und so eine tiefe Abscheu gegen sie geschürt. Die Ausstellung im Museum am Schölerberg - Natur und Umwelt - lädt ein, Spinnen besser kennen zu lernen. Denn Spinnen gehören zu den interessantesten und ältesten Tieren. Ihr Gehirn ist winzig und gleichzeitig so kompliziert wie das Gehirn höher entwickelter Tiere. Sie faszinieren durch ihre elegante Fortbewegung und beeindrucken durch eint schier unerschöpfliche Vielfalt an Formen und Farben.

Sichere Glasterrarien ermöglichen das Filmen und Fotografieren der ausgestellten Spinnen aus einer Entfernung von 10 bis 20 Zentimeter. Das Museum ist geöffnet dienstags von 9 bis 20 Uhr, mittwochs bis freitags von 9 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr.

NICHT BELIEBT, aber interessant: Spinnen.


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