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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sparsam heizen mit Erdwärme
Zwischenüberschrift:
Umweltfreundliches Seminargebäude
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Hochschulnachrichten

Sparsam heizen mit Erdwärme

Umweltfreundliches Seminargebäude

In dieser Baugrube könnten 60 Einfamilienhauser verschwinden: 50 000 Kubikmeter Erdaushub sind in den letzten Wochen und Monaten vom Kasernenhof an der Caprivistraße abgefahren worden. Jetzt wachsen schon die Betonwände für das neue Hörsaal- und Seminargebäude der Fachhochschule aus der Erde.

Im September fand der " symbolische" erste Spatenstich statt. Und den ganzen Winter durch liefen die Erdarbeiten, " zumindest so lange der Frost es erlaubte", wie Axel Winter vom betreuenden Architekturbüro Reinders& Partner sagt. Gemeinsam mit dem staatlichen Baumanagement setzt Winter vor Ort die Planung des Stuttgarter Büros Jockers um: Im Juni wird das Richtfest stattfinden, daran lassen die Planer und Architekten keinen Zweifel. Damit seien dann auch die lärm- und schmutzintensiven Arbeiten beendet - die Nachbarschaft solle nicht weiter strapaziert werden.

Im Sommer kommenden Jahres soll die Fachhochschule das 16-Millionen-Euro-Projekt beziehen können. Und damit das ehrgeizige Ziel erreicht wird, herrscht derzeit sogar an sechs Tagen der Woche Hochbetrieb auf der Baustelle. FH-Präsident Prof. Erhard Mielenhausen erfreut: " Minutiöse Planung und eine leistungsfähige Bauwirtschaft ergänzen sich hier aufs Beste."

Schon jetzt sind nicht nur die Fundamente für die drei Hörsaal- und Seminarbereiche im Souterrain-Geschoss auf dein früheren Kasernenhof zu erkennen. Auch die ersten Kellerwände für die " Magistrale", mit der die drei Baukörper erschlossen werden, sind schon gegossen und wieder ausgeschalt.

Besonders stolz sind Planer und Architekten auf eine Idee zum umweltschonenden Bauen und nachhaltigen Wirtschaften: Im Erdreich unterhalb der Sohlplatte wurden 70 Kunststoffrohre (Durchmesser 30 Zentimeter) mit einer Gesamtlänge von 3 000 Metern verlegt. Durch diese Rohre wird künftig die Gebäudefrischluft angesaugt und im Erdreich erwärmt - oder im Sommer auch gekühlt. " Durch den Luft-Erdwärmetauscher verzichten wir auf jegliche Kühltechnik und können den Hleizenergieverbrauch deutlich reduzieren", betonte Christina Bierschenk vom staatlichen Baumanagement. (fhv)

AUS DER RIESIGEN BAUGRUBE vor der Caprivikaserne wachsen schon die Kellerwände für das Hörsaal- und Seminargebaude empor: Im Juni soll das Richtfest stattfinden.Fotos: Thomas Osterfeld

DICKE ROHRE mit einer Gesamtlänge von drei Kilometern liegen unter der Kellersohle. Als Luft-Erdwärmetauscher für die Klimatechnik ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen.
Autor:
fhv


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