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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Alter Grenzstein für neues Polizeigebäude
Zwischenüberschrift:
Das 1. Revier soll 2005 zur Lotter Straße umziehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das 1. Revier soll 2005 von der Pagenstecherstraße zur Lotter Straße umziehen - Pläne fertig

Was seit über 25 Jahren im Gespräch ist, soll bald Wirklichkeit werden: Ein Neubau für das 1. Polizeikommissariat an der Lotter Straße. Für die rund 100 Beamten, die jetzt noch an der Pagenstecherstraße ihren Dienst verrichten, würde dies eine wesentliche Verbessung der Arbeitsbedingungen mit sich bringen.

Die Etagen im so genannten Combau-Haus an der Pagenstecherstraße sind nur angemietet und entsprechen schon lange nicht mehr den Erfordernissen der Polizei: Weder im Hinblick auf Computertechnik, noch auf die veränderten Aufgaben der Beamten und der Vorjahren erfolgten Zusammenlegung von Schutz- und Kriminalpolizei. Das Grundstück an der Lotter Straße, das dem Land gehört und mit seiner Rückseite an den Technischen Fachdienst der Polizei an der Augustenburger Straße grenzt, war deshalb seit Jahren für einen Neubau im Gespräch. Doch Geld war dafür jahrzehntelang im Landeshaushalt nicht vorhanden.

Erst 2001 stellte die SPD-Landesregierung die Gelder in die mittelfristigen Finanzhaushalt, und die jetzige CDU / FDP-Regierung will an den Plänen festhalten.

" Im Herbst 2002 haben wir den konkreten Planungsauftrag bekommen, im April werden wir die Pläne noch einmal zur Prüfung nach Hannover geben und wenn auch der Minister zugestimmt hat, kann im Sommer 2004 mit dem Bau begonnen werden", erläuterte Richard Bitter, Leiter des Staatlichen Baumanagements, den Zeitplan.

15 Monate Bauzeit und ein Investitionsvolumen von 5, 6 Millionen Euro sind nötig, um bis Ende 2005 auf 1 400 qm Platz für 100 Beamte zu schaffen. Und die Bauzeit muss eingehalten werden, denn Anfang 2006 läuft der Mietvertrag im Combau-Haus aus.

Christina Bierschenk, die bei der Landesbehörde den Neubau plant, erläuterte, was auf der bisherigen Obstbaumwiese, die durch eine zwei Meter hohe Bruchsteinmauer von der Lotter Straße getrennt ist, entstehen wird. Zur Nachbarfabrik Hagedorn, deren Mauern als denkmalwürdig eingestuft sind, eine dreigeschossige Bebauung, die sich dann zum anderen Nachbarn, der Tankstelle, auf vier Geschosse erhöht. Vor und Rücksprünge wird es in der Gebäudefassade geben, die unten Sandstein und oben Putz haben wird.

Der Haupteingang liegt zur Lotter Straße, die Zufahrt für die Polizeifahrzeuge erfolgt von der Augustenburger Straße. In diese Richtung werden auch die Gewahrsamszellen liegen - nicht mehr, wie früher, im Keller, sondern bedingt durch die Hanglage mit Tageslicht.

Eine Besonderheit wird das neue Polizeirevier an der Lotter Straße aufweisen: In den Sandstein der Fassade wird ein alter Grenzstein der Heger Laischaft eingelassen. Der steckt zurzeit noch in der Bruchsteinmauer, die dem Neubau weichen muss. Es ist der erste und älteste Grenzstein der Hegerlaischaft und wird im Volksmund auch " Die eiserner Hand" genannt. Denn auf ihm prangte früher eine Eisenhand, die als Wegweiser Richtung Lotte und Lengerich diente.

Der Grenzstein ist den Osnabrückern auch vom Schnatgang bekannt: An dieser Stelle bekommt seit alters ein Junge eine schallende Ohrfeige: Damit er sich die Grenzen der Laischaft merkt. (d.)

DER PLAN für das neue Polizeigebäude an der Lotter Straße. Baukosten 5, 6 Millionen Euro, Baubeginn Sommer 2004. Fotos: Uwe Lewandowski

ZWISCHEN HAGEDORN (links) und der Tankstelle (rechts) ist hinter der Bruchsteinmauer eine Obstwiese. Dort soll das neue Polizeigebäude errichtet werden.
Autor:
d.


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