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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Neumarkt: CDU und FDP sind noch nicht einig
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IHK begrüßt Kompromiss - Lokale Agenda lehnt ab
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Neumarkt: CDU und FDP sind noch nicht einig

IHK begrüßt Kompromiss - Lokale Agenda lehnt ab

Nachdem die Stadtverwaltung sich in dieser Woche für eine Variante mit zwei Fahrspuren für den Neumarkt ausgesprochen hat, regt sich Zuspruch und Ablehnung.

Drei Varianten waren Im GEVAS-Gutachten den Politikern vorgestellt worden, für Variante 3 (zwei Autospuren und eine städtebauliche Aufwertung) plädiert jetzt die Verwaltung. " Dieser Entwurf gefällt uns nicht", sagte FDP-Ratsfrau Brigitte Gantke, die allerdings noch ausstehende Abstimmungsgespräche mit dem Koalitionspartner CDU abwarten will.

Die fanden gestern Abend statt, danach stehen dann in der kommenden Woche weitere parteiinterne und koalitionsübergreifende Diskussionen an. Wolfgang Klimm von der CDU stellte klar: " Wir sind gegen eine Sperrung, die Variante mit zwei Spuren wäre ein Kompromiss, der mit vielen Problemen behaftet ist." Die Verhandlungen mit der FDP könnten " schwierig werden", andererseits: " Die Bürger erwarten schnell eine Aussage, wie es weiter geht."

Die Industrie- und Handelskammer begrüßte die von der Verwaltung favorisierte " Kompromisslösung". Dadurch könne die Erreichbarkeit der Innenstadt und insbesondere des Handels gesichert werden. " So lange kein architektonisches , Leuchtturmprojekt' gefunden sei, das die Sperrung des Neumarktes für den Verkehr rechtfertige, sei es richtig, schrittweise und mit begrenztem Aufwand vorzugehen", so IHK-Hauptgeschäftsführer Hubert Dinger.

Die Reduzierung auf zwei Fahrspuren schaffe Raum für Gestaltung, dürfe sich aber nicht auf reine Verschönerungsmaßnahmen beschränken.

Entschiedene Ablehnung kommt von der Lokalen Agenda 21. Mit der " Nadelöhrlösung" würden neue Katastrophen initiiert. Dem Individualverkehr würde vorgegaukelt, dass der Neumarkt weiterhin in beiden Richtungen befahrbar sei, in Spitzenzeiten würde dies zu langen Rückstaus führen.

Auch biete die Variante 3 keine einschneidende Verbesserung für die Buskunden, die weiterhin bis zu 200 Metern Umsteigewege zurücklegen müssten.

Die Diskussion wird wahrscheinlich am Donnerstag kommender Woche in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses fortgesetzt wenn sich CDU und FDP aut eine gemeinsame Position einigen konnten. (d.)

WAS WIRD AUS DEM NEUMARKT? Die von der Verwaltung favorisierte Lösung findet Gegner und Befürworter.Foto: Michael Hehmann
Autor:
d.


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