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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Leser fragen: Mit Absicht keine Autos auf den Bildern? / Teil 2
Zwischenüberschrift:
Künftige Verkehrsführung ist die zentrale Frage in der Diskussion über den Masterplan - Die meisten fordern: Es muss etwas passieren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zu wenig Platz für Busse

Ich halte eine Fahrspur je Richtung für eine Hauptverkehrsachse für problematisch. Vor allem kann ich mir nicht vorstellen, wie im Anschlussverkehr alle Busse in nur einer Fahrspur aufgestellt werden können, da es bereits jetzt bei zwei Fahrspuren immer wieder zu Engpässen kommt. Erst in der letzten Woche habe ich einen Busanschluss verpasst, da mein aus Sutthausen kommender Bus trotz grüner Ampelphase in der Johannisstraße stehen blieb, weil er wegen Überfüllung der Busstandplätze nicht weiterfahren konnte. Reinhold Becker

Für ein " Brückencafé"

Aus dem Masterplan des Herrn Gewers ist die Verkehrssituation nicht ausreichend zu erkennen. Der Neumarkt kann nicht auf Kosten einer Verkehrstrennung wichtiger Stadtteile untereinander als totale Fußgängerzone, wie es aus der Grafik zu ersehen ist, umgestaltet werden.Die Fläche vor dem Neumarkt-Carree darf nicht überbaut werden. Nicht eine breite Straße, sondern einen Platz zu schaffen ist wichtig. Die Verbindung von der Großen Straße zur Johannisstraße könnte durch ein " Brückencafe" mit Verbindung zum Tunnel hergestellt werden. Am Tunnel sollte so wenig wie möglich investiert werden. A.E.G. Grunwald

Ein Prestigeobjekt

Die Umgestaltung des Neumarkts ist seit mindestens 15 Jahren... im Gespräch. Auch Städte ändern sich und ihr Gesicht, und vielleicht ist es an der Zeit, einfach zu akzeptieren, dass der Neumarkt kein Platz zum Bummeln, sondern eine Hauptverkehrsader in Osnabrück ist. Es ist schön, dass der Architekt aus Berlin ist. Denn dann ist für ihn Autofahren und Stauen in Osnabrück kein Thema, wie in diesem Plan sehr deutlich wird. Die Stadt hat kein Geld, es wird an allen Ecken und Kanten gespart, aber neben der Buga will man sich offensichtlich ein weiteres Prestigeobjekt gönnen, unabhängig von Sinn und Nutzen. Die Gelder, die hierfür auch von der Stadt benötigt werden (Flächen verkaufen, um investieren zu können), können sicher sinnvoller ausgegeben werden. Anja Bohm

Wasserflächen fehlen

Dass ein Platz an Qualität gewinnt, wenn er kleiner wird, ist eine für uns neue Erkenntnis. Wir hatten auch schon einmal überlegt, vor H& M ein weiteres Gebäude anzuordnen, sind aber davon abgekommen, da der sowieso nicht große Neumarkt hierdurch noch enger würde. Bei einer so umfassenden Planung hätte überlegt werden sollen, ob nicht Wasserflächen durch Aufweitung der Hase in die Platzgestaltung einbezogen werden könnten. Wie auf dem verengten Platz Bus- und Idividualverkehr noch funktionieren sollen, ist nicht klar. Periphere Bushaltestellen sind mindestens für Auswärtige schwer überschaubar.

Rolf Brinkmann, Sprecher Arbeitskreis Stadtplanung, Lokale Agenda

Und was sagen die Mieter?

Ich vermisse in Ihrem Artikel aber das Wichtigste! Sie schreiben, der Masterplan ist umsetzbar, wenn die Stadt die Flächen am Grünen Brink an Investoren verkauft. Vergessen eigentlich alle Beteiligten, dass die Eigentümer der anderen Immobilien am Neumarkt ganz entscheidend sind? Dass es langfristige Mietverträge in diesen Immobilien gibt, die aufgehoben werden müssen? Meines Erachtens wird " das Pferd von hinten aufgezäumt". Wenn die ganze Planung überhaupt eine Chance haben sollte, dann nur, wenn die betroffenen Hauseigentümer sich zusammenschließen und mit in die Planung einbezogen werden. Nur wenn alle in einem Boot sitzen und gemeinsame Interessen verfolgen, hat der " gute Masterplan" eine Chance. Sonst bleibt das Ganze Utopie. Barbara Bracht

Problemlos umsteigen

Ganz wesentlich ist die Funktion des Platzes als zentrale Umsteigestelle zwischen sämtlichen Buslinien ... Die Umsteigewege sind bereits heute unattraktiv lang. Immerhin haben alle Buslinien feste Abfahrtspunkte, sind für Fahrgäste leicht zu finden. Gewers wirft das nun über den Haufen und will die Busse mit noch längeren Umsteigewegen für Fahrgäste aneinander reihen ... Jeder Meter zusätzlicher Fußweg und jede Unübersichtlichkeit führt zu unproduktiven Wartezeiten der Busse, zu Anschlussverlusten, abwandernden Buskunden und weiter steigenden Zuschüssen der öffentlichen Hand, die eigentlich sparen wollte. Martin Sturm, Pro Bahn

Verkehrschaos droht

Ich finde den Masterplan unrealistisch. Der Neumarkt in Osnabrück ist nun einmal der " Verkehrsknotenpunkt" der City... Die geplanten einspurigen Bushaltestellen würden für ein Verkehrschaos sorgen, da der Busverkehr sich nicht minutengenau planen lässt. Außerdem würden die Busse in kürzester Zeit jeden Straßenbelag (Pflaster oder eingefärbter Asphalt) verschleißen. Wo bleibt Platz für Fahrradwege, Abstellplätze für Fahrräder und Taxistände? Ein Einkaufscenter in freundlicher Gestaltung mit Anbindung an die Johannisstraße erscheint mir realistischer. Mir kommt es vor, als wolle man den Menschen vorgaukeln, am wichtigtsen " Verkehrsknotenpunkt" Osnabrücks könne ein Naherholungsgebiet entstehen. Michael Schulze

Wo sind die Autos?

Nach einem kurzen Moment der Begeisterung dann die Frage: Wo sind die Autos? ... Wer sein Konzept visuell so stark " manipuliert", ist von dem Ergebnis seiner Arbeit selbst nicht überzeugt. Mehr Ehrlichkeit würde dem Foto gut tun. Die Nachteile der Johannisstraße gegenüber der Großen Straße sind durch dieses Konzept nicht zu lösen.... Wie stellen sich die Planer den Verkehrsfluss vor? Bei einer zweispurigen Straße mit Fußgängerüberquerung sind Staus programmiert. So wie der Plan in der Samstagsausgabe dargestellt wurde, basiert er lediglich auf Wunschdenken und Träumereien. Hans-Joachim Grabowski

Eine tolle Vision

Eine tolle Vision! Die Verantwortlichen sollten alles daransetzen, endlich eine Lösung für einen der wichtigsten Plätze zu finden. Dieser zentrale Punkt Neumarkt muss eines der Aushängeschilder Osnabrücks werden. Selbstverständlich stellt sich auch hier die Frage der Kosten, schwer ist es auch, eine verkehrstechnische Lösung zu finden. Allerdings darf dies kein Grund sein, Osnabrück im Tiefschlaf zu halten, denn unsere Nachbarstädte schlafen auch nicht! Klaus Wiechmann

Bild täuscht

Ich hoffe, das mit dem Neumarkt etwas passiert, und zwar in eine Richtung, dass der Mensch wieder Vorrang vor den Autos hat. Eckart Dassow

Wäre nur nicht der Verkehr! Dieser kann nicht wegdiskutiert werden und ist leider auf dem Bild, wahrscheinlich bewusst, nicht dargestellt. Sie sollten das Bild einmal relativieren und den Verkehr... einfügen und veröffentlichen... Was bleibt dann noch von dem Platz? Hans Laing

Diese Art der Präsentation (Neumarkt ohne Autos) ist entweder eine utopische Wunschvorstellung oder Volksverdummung. Reinhold Klaßen

In der Zeichnung fehlen (bewusst?) die für eine Platzgestaltung störenden Pkw und Busse. Die sind aber nun einmal da, und das in nicht geringer Anzahl und gleich auf vier Fahr- bzw. Haltestreifen. Da hierfür natürlich auch eine Straße mit beidseitiger Hochbordeinfassung erforderlich wird, sollte man diese auch ehrlicherweise darstellen. Dann ist der Entwurf, den ich ansonsten für gut halte, auch realisierbar. Werner Nümann
Autor:
Reinhold Benker, A.E.G. Grunwald, Anja Bohm, Rolf Brinkmann, Barbara Bracht, Martin Sturm, Michael Schulze, Hans-Joachim Grabowski, Reinhold Klaßen, Eckart Dassow, Hans Laing, Werner Nümann


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