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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Jetzt fehlt nur noch ein Spielplatz
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Bessemerstraße: Neue Bewohner auf dem ehemaligen Klöckner-Gelände
Artikel:
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Originaltext:
Auf den ersten Blick erweckt das neue Wohngebiet an der Bessemerstraße noch nicht den Eindruck, dass es bewohnbar ist. Doch der Schein trügt: Schon vor einigen Monaten sind die ersten Familien in die Neubauten eingezogen. Sie haben sich gut eingelebt. Das Baugebiet ist Bestandteil des Klöckner-Geländes. Vor einigen Monaten hatte es Probleme mit Altlasten gegeben, die jetzt aber behoben sind.

Osman Güraslan und seine Familie gehören zu den ersten Bewohnern der Reihenhäuser an der Bessemerstraße und Voltstraße. Der Gartenbauer zog im Juli vergangenen Jahres in die neue Siedlung und verwandelte seinen zuvor trostlosen Vorgarten in eine kleine Oase inmitten der gepflasterten und von Bausand umringten Grundstücke der Nachbarn.

" Es wird sich hoffentlich noch viel hier ändern", sagt der 43-jährige Familienvater. Vor allem fehle es an Spielmöglichkeiten für die Kleinsten der Siedlung. " Jetzt in Winter geht es ja noch, aber im Sommer sind die Straßen voll mit spielenden Kindern, trotz des Verkehrs", mäkelt sein älterer Sohn Rauf.

Ansonsten wäre die Bessemerstraße ein idealer Ort zum Wohnen, ist sich Familie Güraslan einig. Viele türkische Familien haben sich auf der früheren Industriebrache angesiedelt. Aber auch mit Anwohnern anderer Nationalitäten komme die Familie immer wieder ins " nachbarschaftliche Gespräch". Dabei beschränke sich der Kontakt aber eher auf die Neuankömmlinge.

Es gibt auch alteingesessene Anwohner in der Siedlung. Zum Beispiel Helene Perwas, die seit 35 Jahren an der Voltstraße lebt. Von den Neuankömmlingen wird sie kurz, aber höflich gegrüßt. " Das ist ja auch alles ganz frisch", sagt sie, " ich bin mir sicher, dass wir das Nachbarschaftsgefühl in Zukunft noch weiter stärken werden."

Man verstehe sich untereinander sowieso sehr gut, versichert auch Gonca Dohan. Die 35-Jährige ist mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern vor gut sechs Monaten ins Reihenhaus an der Voltstraße gezogen. " Wir haben eine wirklich sehr gute Nachbarschaft hier", betont sie. So helfe man sich gegenseitig bei Bauarbeiten oder unternnehme auch mal einen gemeinsamen Spaziergang. Ob ihr denn irgendetwas fehlt? " Hier muss unbedingt ein Spielplatz her", spricht sie der Familie Güraslan und anderen Anwohnern aus der Seele.
Autor:
dh


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