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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bund lässt Bäume roden: Stichkanal wird verbreitert
Zwischenüberschrift:
Gerichtsstreit um Vergabeentscheidung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Spätesten 2009 soll der Stichkanal auf der ganzen Länge zwischen Rente und dem Osnabrücker Hafen ausgebaut sein. Jetzt geht es auf zwei Abschnitten in Hollage (3, 75 km) und Eversburg/ Pye (2, 64 km) zur Sache. In diesen Tagen fallen die Bäume, die der Verbreiterung des Kanalbetts im Wege stehen.

Der Osnabrücker Hafen soll demnächst auch für die Europaschiffe erreichbar sein, die bis zu 2100 Tonnen Nutzlast aufnehmen können. Sie haben bei voller Zuladung eine Tiefgang von 2, 80 Meter - bislang ist eine Abladetiefe von 2, 20 das Maximum.

Nicht nur tiefer, auch breiter wird der neue Stichkanal sein. In Hollage muss ein Schwimmer 46 Meter zurücklegen, um ans andere Ufer zu kommen, in den Kurven noch ein paar Meter mehr. Weniger Platz steht in Pye zur Verfügung, wo sich die Planer mit 39 Meter Breite begnügen müssen. Damit sich dennoch zwei Schiffe auf der Wasserstraße begegnen können, wird an der Westseite eine Spundwand gebaut. Nur einspurig geht es ab Eversburg stadteinwärts weiter.

Im November begann die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mit der Suche nach Bombenblindgängern. Jetzt lässt das Bundesforstamt Münsterland die für den Ausbau vorgesehenen Kanalufer roden. Eichen, Pappeln und Kiefern werden in diesen Tagen gefällt.

Seit Montag laufen die Abbrucharbeiten für die Straßenbrücke Nr. 80 an der Glückaufstraße. Am Samstag wird ein 250-Tonnen-Kran die schweren Seitenteile aus ihrer Verankerung heben. Im Herbst soll auch die benachbarte Eisenbahnbrücke durch einen Neubau ersetzt werden. Das Neubauamt für den Ausbau des Mittellandkanal hat den Auftrag für die Doppelbrücke 80/ 81 an die Arbeitsgemeinschaft Fritz Spieker in Oldenburg vergeben.

Mit den Arbeiten für den nördlichen Abschnitt in Hollage sind die Kanalbauer zwei Monate im Verzug. Eine Baufirma hat die Vergabeentscheidung angefochten, jetzt müssen die Gerichte entscheiden. Ein Sprecher des Neubauamts äußerte sich zuversichtlich, dass es zu einer schnellen Entscheidung kommt.

Für den Streckenausbau fallen fast 800 000 Kubikmeter Bodenmassen an. Das entspricht 80000 Lkw-Ladungen.
Autor:
rll


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