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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
80 Lkw-Ladungen Beton sichern die neue Bushalle
Zwischenüberschrift:
Umbau des neuen Stadtwerke-Betriebsbahnhofs liegt im Zeitplan - Zwei 100 000-Liter-Dieseltanks unter der Erde
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Seit Mai dieses Jahres wird an der Sandbachstraße kräftig gebaut: Die Stadtwerke Osnabrück errichten auf dem ehemaligen Diosna-Gelände ihren neuen Busbetriebshof. Wie ist der Stand der Dinge? Wir haben uns auf dem Gelände umgeschaut.

Beim Besuch ist Gummistiefelwetter: Mit jedem Schritt schmatzt der Boden, die Füße versinken in fast knöcheltiefem Matsch. Ab und zu schickt der graue Himmel einen nassen Gruß.

Rückschlüsse auf den Fortschritt am Bau lässt das traurige Wetter aber nicht zu: Laut Stadtwerke-Sprecher Robert Woggon läuft alles nach Plan. Die Eröffnung des Geländes sei nach wie vor für Ende nächsten Jahres vorgesehen. Kosten des Vorhabens: 25 Millionen Euro.

Bis zur Eröffnung soll auf dem 32 000 Quadratmeter großen Grundstück einiges entstehen: eine Halle für etwa 130 Busse, eine Werkstatt mit vier Hebebühnen für die Wartung und die Reparatur der Fahrzeuge, ein Carport mit etwa 20 Stellplätzen, eine Tankstelle, eine Waschanlage und 122 Parkplätze für die Wagen der Mitarbeiter. Zudem werden Büroräume eingerichtet. Hier wird ab Ende 2005 die komplette Fahrplanung abgewickelt und die Busunterhaltung sowie die Werkstätten organisiert.

Lediglich zwei Gebäude der ehemaligen Diosna blieben erhalten: die Fabrikhalle und ein Wohngebäude. Für die weiteren Vorhaben wurde einiges auf dem Grundstück abgerissen. Etwa 5600 Lkw-Ladungen Abraum wurden vom Gelände gebracht und " fachgerecht entsorgt", wie Woggon erläutert. Das alles geschah von Mai bis Oktober und " sehr schnell", betont Werner Middendorf, Leiter der Bauprojekte bei den Stadtwerken Osnabrück. Derzeit werden die Fundamente für die Tankstelle gegossen. Die beiden jeweils 100 000 Liter fassenden Dieseltanks sind bereits in die Erde gelassen, ebenso wie die Energieversorgung und die Entwässerung des Geländes. Auch das Fundament der Bushalle ist fertig: 80 Lkw-Ladungen Beton wurden hier verarbeitet. Mit den 350 Menschen, die ab Ende 2005 hier arbeiten, ist auch eine Vergrößerung der Kantine notwenig. In einem neuen Anbau werden 40 Plätze geschaffen. Einem zunächst geplanten Kantinen-Neubau direkt am Busbetriebshof hat der Stadtwerke-Vorstand einen Riegel vorgeschoben. Grund: die Kosten. Um das neue Gelände gut an das Hauptgebäude anzuschließen, wird eine Fußgängerbrücke über die Sandbachstraße führen. Und auch die Begrünung des Geländes wurde nicht vergessen: Der zukünftige Parkplatz wird mit Bäumen, Pflanzen und Rasengittersteinen ausgestattet.

Hauptgrund für den Bau des Busbetriebshofes an der Sandbachstraße ist " die Kostenersparnis durch die Nähe zu den Hauptumsteigepunkten Neumarkt und Hauptbahnhof", erläutert Robert Woggon. Zudem würden interne Arbeitsabläufe am neuen Standort erheblich erleichtert.
Autor:
mlb


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