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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Reinigung der Hase.
Artikel:
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Originaltext:
Reinigung der Hase.

Der Bürgerverein der Altstadt hatte beim Stadtbauamt um eine Unterredung über die Maßnahmen, welche zur Beseitigung der durch die Ausdünstung der Hase bestehenden Mißstände zu treffen sind, gebeten. Diese Unterredung fand am Donnerstag im Amtszimmer des Stadtbaurats in dessen und in Gegenwart von Senator Hermann, Stadtarzt Dr. vom Bruch, Baudirektor Bleckmann und Bauinspektor Schröer statt; der Bürgerverein der Altstadt war durch seinen engeren Vorstand vertreten. Die Vertreter der Stadt waren alle der Ansicht, daß nur durch eine genügende Wassermenge die Mißstände beseitigt werden könnten. Der Vorstand des Bürgervereins der Altstadt vertrat jedoch unbeirrt die Ansicht, daß eine gründliche Reinigung der Hase erforderlich ist. Selbst ein Hochwasser beseitige erwiesenermaßen nicht die abgelagerten Schlammengen. Auf die in früheren Jahren von Zeit zu Zeit vorgenommene Reinigung wurde hingewiesen. Erinnerlich dürfte sein, wie eine größere Zahl Arbeiter mit langen Wasserstiefeln den Schlamm aushoben und mittels Schiebekarren über eine Bohlenbahn, welche auf einer Reihe von in die Hase gestellten Böcken ruhte, abfuhren. Es wurde dann der Antrag gestellt, diese Reinigungsart zu prüfen und gegebenenfalls so bald wie möglich, solange noch niedriger Wasserstand sei, damit zu beginnen. Die vorübergehende etwas stärkere Belästigung würde man schon in Kauf nehmen. Dem gefährlichen Kunstdünger, der bereits allen Pflanzenwuchs vernichtet hat und alle Lebewesen in der Hase tötet, muß schleunigst der Eintritt versperrt werden.


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