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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Angst vor Strahlen aus der Mobilfunkantenne haltlos
Zwischenüberschrift:
Fragwürdige Unterschriftenaktion sorgt für Aufregung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
STREITPUNKT: Schaden die Strahlen der Mobilfunkantenne den Menschen?

Schinkel-Ost (dh)

Eine Mobilfunkantenne der Firma vodafone auf dem Dach eines Privathauses an der Windthorststraße 28 sorgt für Unmut in der Nachbarschaft. Noch ist die Anlage nicht in Betrieb. Doch schon fürchten sich Anwohner vor der Strahlung, die von der Transmitteranlage zu erwarten ist.

Die Strahlung sei zu vernachlässigen, versichert Sa-, bine Goossens, Pressereferentin bei vodafone. " Die Werte liegen oft um das Tausendfache unter den deutschen Grenzwerten." Und dass solche Transmitteranlagen auf privaten Gebäuden postiert werden, sei eine übliche Praxis.

Mit der Begründung wollen sich aber einige Nachbarn nicht zufrieden geben. Vor einigen Tagen startete ein direkter Anwohner sogar eine Unterschriftenaktion, die sich gegen die Inbetriebnahme der Antenne richtet und an die Hausbesitzer adressiert ist. er Darin zeigen sich die Unterzeichner gegenüber den Hausbesitzern " entsetzt und empört, dass Sie eine Mobilfunkantenne auf dem Dach ihres Mietshauses haben aufstellen lassen". Die Hauseigentümer hätten demnach die Nachbarn im Vorfeld über das Vorhaben informieren sollen. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, ist es bei der Aktion offenbar nicht mit rechten Dingen zugegangen. In einem Gespräch mit unserer Zeitung bestätigten Unterzeichner, dass sie über den wahren Grund der Unterschriftenaktion von dem federführenden Nachbarn nicht informiert worden seien. Dass der Brief zudem nicht an die Mobilfunkbetreiber, sondern an die Hauseigentümer gerichtet war, soll nach ihren Aussagen nicht bekannt gewesen sein. Man habe " im guten Glauben" an die fälschlich gemachten Aussagen des Unterschriftensammlers auf dem Blatt unterzeichnet. Dieser dementierte die Anschuldigungen.

An der Inbetriebnahme der Transmitteranlage hält der Betreiber vodafone fest. Die Nachbarn müssen sich sogar darauf einstellen, dass bald mehr solcher Antennen in ihrem Viertel Einzug halten. Im Zuge der Umstellung auf die UMTS-Technik müssten die Mobilfunkbetreiber das Netz verdichten, heißt es in der Lizenzvereinbarung.

In der Versammlung des Bürgervereins Schinkel-Ost am 2. Oktober soll das Thema auf den Tisch kommen. Dann würden die Nachbarn über die " wahren Sachverhalte aufgeklärt" kündigten die Hausbesitzer gegenüber unserer Zeitung an.
Autor:
dh


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