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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eine lärmende Blechlawine sorgt für Ärger in Atter
Zwischenüberschrift:
L88 Mitte Oktober wieder befahrbar
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Seitdem die Wersener Landstraße als Umleitung zur Autobahnauffahrt Hafen ausgeschildert ist, wälzt sich Tag und Nacht eine lärmende Blechlawine an den Häusern vorbei. Im Ortsrat Atter trafen die genervten Anwohner am Donnerstagabend mit den Verantwortlichen aus der Verwaltung zusammen.

In der Bürgersprechstunde sparten die Betroffenen nicht mit Kritik an der Umleitung. " Wir fühlen uns überrumpelt", klagte einer. " Das ist eine große Sauerei", schimpfte ein anderer.

Doch Cord H. Lüesse von der Landesstraßenbaubehörde verteidigte die Notwendigkeit der Baumaßnahmen auf der L 88, die zu der Umleitung geführt haben: Der alte Straßenbelag sei zum Teil schon Ende der 70er Jahre entstanden. " Die gravierenden Fahrbahnschäden hätten bald zu starken Geschwindigkeitsbeschränkungen oder sogar Sperrungen geführt", so Lüesse.

Die Ansicht eines Anwohners, der Wersener Landstraße hätte wenigstens der Schwerlastverkehr erspart werden müssen, wies Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau zurück. Um die Umleitung für Lkw und Pkw zu trennen, wäre schon auf der Autobahn eine komplizierte Ausschilderung notwendig gewesen. " Außerdem fahren die meisten Lkw-Fahrer über Navigationssysteme", so Schmidt.

Kritik kam auch aus dem Ortsrat. " Eine bessere Informationspolitik im Vorfeld wäre gut gewesen", meinte Ortsbürgermeisterin Annemarie Fitschen (SPD). Diesen Schuh zogen sich die Verantwortlichen an. " Eine Dienststelle hat sich auf die andere verlassen", räumte Lüesse ein.

Neben versöhnlicher Selbstkritik gab es Terminzusagen: Bereits Mitte Oktober könne der Verkehr aller Voraussicht nach wieder zweispurig auf der L88 rollen. Dann werde auch die umstrittene Umleitung aufgehoben. Ende November sollen die Bauarbeiten ganz der Vergangenheit angehören.

Schmidt und Lüesse bestätigten außerdem den Eindruck der Anlieger, dass viele Lkw-Fahrer sich auf der Umleitung nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Kilometer pro Stunde halten. Sie versprachen deshalb, sich beim " OS-Team" für Kontrollen einzusetzen.
Autor:
ack


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