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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Gearbeitet wird, wenn wenig Züge fahren
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Baubeginn für die Lärmschutzwände entlang der Bahn - DB verspricht möglichst geringen Baulärm
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FLEISSIGE SPATENSTECHER mit der Schaufel: Beim Auftakt der Bauarbeiten am Kalkhügel waren Peter Winter von der DB, Bürgermeister Dieter Schwarze, CDU-Fraktionsvorsitzende Irene Thiel, Baudezernent Wolfgang Griesert und der Bundestagsabgeordnete Dr. Martin Schwanholz dabei (von links). Foto: Jörn Martens

Gearbeitet wird, wenn wenig Züge fahren

Baubeginn für die Lärmschutzwände entlang der Bahn - DB verspricht möglichst geringen Baulärm

Kalkhügel

Jetzt geht es los. Seit gestern laufen die Bauarbeiten für die Lärmsanierung an den Schienenstrecken am Kalkhügel und im Widukindland. Nachts und am Wochenende werden die Bauarbeiter die Stahlwände hochziehen. Die Bahn bemüht sich, die " Belastung auf ein Mindestmaß zu reduzieren".

" Was verbindet den Kalkhügel und das Widukindland mit Paris?" Mit dieser Frage leitete Städtebau-Dezernent Wolfgang Griesert seine Rede zum ersten Spatenstich der Bauarbeiten ein. Antwort: die Bahn. Denn die Schienen durch die betroffenen Stadtteile liegen auf der Strecke Hamburg-Paris.

Damit die Züge nach Paris künftig niemandem mehr den Schlaf rauben, lässt die Bahn Lärmschutzwände nördlich und südlich der Schienen aufstellen. Gebaut wird in sechs Abschnitten. Am Kalkhügel verläuft je ein Abschnitt nördlich und südlich der Schienen. Der Nordabschnitt beginnt westlich der Straße Am Freibad und geht bis zur Straße An der Petersburg, im gegenüberliegenden Abschnitt reicht die Wand von der Ecke Feldstraße / Knappsbrink ebenfalls bis zur Petersburg. Noch im November sollen die Bauarbeiten südlich der Bahnstrecke im Widukindland zwischen Icker Weg und Bahlweg beginnen, im Dezember folgt der Abschnitt zwischen Haster Weg und Icker Weg. Im März wird dann die Wand nördlich der Bahnstrecke zwischen Icker Weg und Nordalbingerweg gebaut.

In einem sechsten Bauabschnitt werden die Wände an den Bahnübergängen errichtet. Ende 2006 sollen die Arbeiten beendet sein. 40 Prozent der Hauseigentümer hätten bisher überprüfen lassen, ob sie ein Recht auf passiven Lärmschutz haben, so Dezernent Griesert.

Gebaut wird dann, wenn wenig Züge fahren, also nachts und am Wochenende rund um die Uhr. " Wir bemühen uns, die vorübergehend entstehende Belastung auf ein Mindestmaß zu reduzieren, und bitten die betroffenen Bürger um Verständnis", sagt dazu Peter Winter, Gesamtprojektleiter Lärmsanierung bei der Deutschen Bahn.
Autor:
rei


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