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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bedeutung des Bodens mit Computertechnik erforscht
Zwischenüberschrift:
Schüler aus Osnabrück gewannen Boden unter den Füßen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bedeutung des Bodens mit Computertechnik erforscht

Schüler aus Osnabrück gewannen Boden unter den Füßen

Dissen

" Wirklich eine gelungene Präsentation. Die Arbeitsergebnisse eignen sich prima als Modellprojekt für die Dls-sener Schulen." Voll des Lobes äußerte sich der Leiter der Abteilung Umweltbildung Im Lernstandort Nolle, Josef Gebbe, über die ersten Resultate eines Bitdungsprojektes, das Schüler des Gymnasiums Wüste eine Woche lang im regionalen Bildungszentrum erarbeitet hatten.

" Boden unter den Füßen gewinnen": Unter diesem Titel erforschten die Oberstufenschüler der 11 FA in fünf Arbeitsgruppen, wie sich die Landschaft und die Bedeutung von Böden im Laufe mehrerer Jahrzehnte verändert haben: " Unser Ziel ist es, gerade Jugendliche ab 16 mit dem Thema Boden vertraut zu machen und sie dafür zu begeistern", betonte die Geografin Uta Mählmann vom europäischen Boden-Bündnis ELSA mit Sitz in Osnabrück, das das Projekt initiiert hatte, Die Bedeutung von sauberem Wasser und sauberer Luft werde mit jedem Schluck und jedem Atemzug erfahrbar, der Stellenwert intakter Böden sei vielen Menschen jedoch kaum bewusst, ergänzte Vorstandsvorsitzender Detlef Gerdts bei der Präsentation vor Eltern, Schulleitung und Vertretern des Fachbereichs Geografie.

Erkentnisse sollen aufbereitet werden

Genau hier setzte das Projekt an: Es will das Bewusstsein für die Wichtigkeit und den Schutz des Bodens schärfen. Dabei setzen die Initiatoren insbesondere auf den Einsatz modernster Computertechnik, ein Aspekt, mit dem sie bei den jungen Leuten offenen Türen einrannten.

Als Basis dienten den Arbeitsgruppen Luftbilder von Dissen und Umgebung aus dem Jahre 1938 sowie aus der Gegenwart. Diejugendlichen untersuchten im Verlauf des Projektes die Auswirkungen von Bodennutzung und Siedlungsentwicklung per Luftbildauswertung am Computer, mit dem geografischen Informationssystem und vor Ort im Gelände.

Dabei standen den Schülern der Geologe Dr. Wolfgang Roth und Sabine Huck von der Gesellschaft für Ecomanagement und Regionalentwicklung in Berlin zur Seite, die das technische Konzept entwickelt und bereits mehrfach in Schüler AGs zum Thema: " Mit Zukunftstechnologien Landnutzungsveränderungen der Heimat untersuchen" getestet hatte.

Unterschiedliche Themen mit Bezug zur Heimat wurden während der " kurzweiligen und interessanten Woche" unter die Lupe genommen, betonte Erdkundelehrer Dr. Gisbert Döpke: Neben der zeitlichen Veränderung in der Landnutzung und der Anzahl der versiegelten Flächen über einen Luftbildvergleich wurden auch Gebiete in der Umgebung des Lernstandortes kartiert. Aktuelle Veränderungen auf Renaturierungs-flächen oder die Untersuchung von Biotopftächen und des Lehrpfades bildeten weitere Schwerpunkte. Die niedersächsische Umweltstiftung hat das Projekt finanziell unterstützt.

Damit weitere Bildungseinrichtungen von den Untersuchungsergebnissen profitieren können, sollen die Erkenntnisse jetzt aufbereitet werden. Bilanz von Schulleiter Christoph Schüring: Das Projekt habe gezeigt, welch wertvolle Arbeit an einem außerschulischen Standort geleistet werden könne.

DEN GEHEIMNISSEN des Bodens auf der Spur: Luftbilder von Dissen bildeten die Basis für die Arbeit am Boden, auch eine Schaufel fehlte bei der Untersuchung im Gelände nicht.
Autor:
awe


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