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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Die Siedlung hier ist wie eine große Familie"
Zwischenüberschrift:
Die rollende Redaktion in Eversburg: Die meisten sind zufrieden mit der Lebensqualität im Stadtteil
 
Viele klagen über den Straßenverkehr
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eversburg (rll/ mlb) Die einen freuen sich über die guten Busverbindungen in Eversburg, die anderen beklagen, dass es an der Wersener Straße nur einen 20-Minuten-Takt gibt. Unsere rollende Redaktion machte gestern vor dem Edeka-Neukauf-Markt Schräge an der Natruper Straße Station.

Die meisten Gesprächspartner äußerten sich sehr zufrieden über die Lebensqualität im Stadtteil. Es war der letzte Auftritt unserer rollenden Redaktion in diesem Jahr. Hier eine Auswahl der Äußerungen.

Magdalene Poock: Ich finde Eversburg richtig gut. Die Siedlung hier ist wie eine große Familie.

Waltraud Grützmacher: In Eversburg lebt sich' s gut. Man hat hier alles und kann alles zu Fuß erreichen. Aber der Verkehr hat ja zugenommen, das ist eine Katastrophe. Margret Pott: An der Atterstraße fahren die Busse im Zehnminutentakt, aber die Wersener Straße ist schlecht angebunden. Und die Nachtbusse halten hier nicht, der nächste Anschluss ist erst bei Hackmann in Atter. Eberhard Altemeyer: Neulich waren wir mit unserem SPD-Ortsverein in der Moschee an der Atterstraße. Das ist ein ganz offenes Haus. Wir waren hellauf begeistert, dass man uns so offen aufgenommen hat. Die Leute sind aktiv interessiert am Leben im Stadtteil.

EIN OFFENES HAUS: Lob gab es für die Moschee an der Atterstraße, die Sitz einer pakistanischen Gemeinde ist. Fotos: Lindemann

ÜBER DIESEN STADTTEIL gibt es viel zu erzählen: Redakteur Rainer Lahmann-Lammert (links) gestern im Gespräch.

EIN ZEHNMINUTENTAKT für die Wersener Straße steht in Eversburgauf der Wunschliste.

Foto: Elvira Parton

Margot Hellmeister: Ich muss immer zum Eversburger Friedhof. An der Bushaltestelle warte ich manchmal 20 Minuten. Ich wünsche mir einen Zehnminutentakt für die Wersener Straße. Werner Plumpe: An der Straße Die Eversburg entsteht mehrfach am Tage starker Stau mit Kriechverkehr zwischen dem Übergang zur Oldenburger Bahn und der Liebfrauenkirche. Wir rätseln schon seit einiger Zeit, aus welchen Räumen die vielen Kfz kommen. Zu den Stauzeiten wird die Zufahrt zu unserem Grundstück erheblich behindert.

Johanna Buchwald: Mich stört, dass man unten nicht mehr zum Friedhof gehen kann. Da haben sie eine Schranke vorgesetzt. Älteren und behinderten Menschen wird es damit schwer gemacht.

Gerd Spielberg: Vordem Edeka-Geschäft an der Natruper Straße wird oft wild geparkt. Die Radfahrer fahren dann über den Bürgersteig. Störend finde ich auch den Lieferverkehr am frühen Morgen. Sahra Hartwig: In Eversburg fühle ich mich wohl. Hier hat man beste Busverbindungen, und auch für Kinder ist es schön hier. Man ist nicht direkt in der Stadt, aber auch nicht weit davon entfernt. Ursel Schwarzkopf bemängelt, dass die Fichtenstraße nicht von der Stadt gereinigt werde. Als Grund wurde ihr telefonisch von der Stadt mitgeteilt, dass es sich um eine nichtöffentlicheStraße handle, für deren Reinigung die Anwohner selbst aufkommen müssten. Da die Straße aber nicht nur von Anliegern genutzt wird, wünscht sich Ursel Schwarzkopf, dass sie in eine öffentliche Straße umfunktioniert wird. Eckhard Pehle beschwert sich über die ungünstige Schaltung der Ampeln am Eversburger Platz. Die Grünphasen seien zu kurz, um als Fußgänger die Straßenseite bequem zu wechseln. Oft komme es zu gefährlichen Situationen. Ingrid Elger: Die Post am Sedanplatz haben sie uns weggenommen und den Briefkasten am Natruper Steinbruch auch. An der Albrechtstraße kümmert sich niemand um den Müll, der in den Hecken und Beeten liegt, weder die Stadt, noch die Uni oder Fachhochschule. Da könnte einiges gepflegter sein. Wer ist da eigentlich zuständig? Hans Driewer stört ebenfalls die Verkehrsproblematik am Eversburger Platz. Er freut sich allerdings über die Entwicklung des Hauses neben dem Jugendzentrum Westwerk. Es sei ein gutes Beispiel für das Miteinander zwischen deutschen und ausländischen Einwohnern. Ulla Trentmann findet es schade, dass auf einem privaten Grundstück zwischen der Ulrichstraße und der Natruper Straße Birken und Tannen gefällt wurden. Für sie ist mit dem Verlust der Bäume Wohnqualität verloren gegangen: " Die Bäume waren unsere grüne Lunge", meint sie. Sonst fühlt sie sich wohl in Eversburg, vor allem die nahe gelegenen Geschäfte sagen ihr zu.

Wo drückt der Schuh in diesem Viertel?

Klaus Krüger: Die Parkerei am Rubbenbruchsee stört mich, und die Bauruine am Barenteich Ist kein schöner Anblick. Hinter unserem Grundstück an der Eichenstraße stehen Kiefern und Eichen auf einem öffentlichen Grünstrelfen. Wir bekommen da kaum noch Sonne. Helmut Grösche findet die Verkehrssituation auf der Natruper Straße " unmöglich". Vor allem am Feierabend sei es heftig. Außerdem bemängelt er, dass die Busse oft überfüllt seien. Gerade für Behinderte sei das schlimm.
Autor:
rll, mlb


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