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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Tongrube: Sanierung der Altlast beginnt im Januar
Zwischenüberschrift:
Stadt als frühere Deponiebetreiberin trägt die Kosten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Am 11. Januar 1999 ist es endlich soweit: Nach zwei Jahren vorbereitender Untersuchungen und Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern von 16 Schadstoff belasteten Grundstücken im Bereich der ehemaligen Schnepperschen Tongrube in Hellern kann der Bodenaustausch beginnen.

Wie Umweltdezernent Dr. Dieter Zimmermann und der Leiter des Fachbereichs Grün und Umwelt, Detlef Gerdts, jetzt während einer Eigentümerversammlung den Grundstückseigentümern und Vertretern des Ortsrates Hellern erläuterten, wird in den betroffenen Hausgärten der Boden bis einen Meter Tiefe ausgetauscht und nach Überprüfung ordnungsgemäß auf die Zentraldeponie Piesberg entsorgt.

Nach der detaillierten Aufnahme der betroffenen Gärten durch einen Landschaftsgärtner hat die Verwaltung mit den betroffenen Grundstückseigentümern in den vergangenen Monaten öffentlich-rechtliche Verträge über die Einzelheiten der Sanierung und die Wiederherstellung der Gärten abgeschlossen.

Die 1, 5 Millionen Mark Kosten trägt die Stadt als ehemalige Betreiberin der Deponie. 1996 war im Zuge von Nachuntersuchungen bekannt geworden, dali auch einige bebaute Grundstücke im Randbereich der von 1951 bis 1965 mit Haus-, Gewerbe- und Industriemüll verfüllten Deponie mit Giften belastete Böden aufwiesen.

Die Sanierung, die unter dauernder externer Beaufsichtigung eines Bremer Ingenieurbüros von einem Osnabrücker Tiefbauunternehmen durchgeführt wird, soll, wenn das Wetter mitspielt, im Mai 1999 beendet sein. " Dann sind im Bereich der ehemaligen städtisch betriebenen Deponie Schneppersche Tongrube auf allen Grundstücken auch unter Vorsorgeaspekten gesunde Wohnverhältnisse gegeben und keine Einschränkungen der Gartennutzungen bis in einem Meter Tiefe mehr erforderlich", betonte Gerdts.


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