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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wird China-Granit demnächst bis zum Hasetor verlegt?
Zwischenüberschrift:
Geschäftsleute der Hasestraße setzen sich für Umgestaltung ein - "Ladenfamilie" als gemeinsames Markenzeichen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
MEHR AUFENTHALTSQUALITÄT für Fußgänger und weniger Verkehr: So stellt sich der Westersteder Architekt und Städteplaner Ulrich Recker die Hasestraße der Zukunft vor.

Innenstadt (rll) Die Hasestraße soll zur Einbahnstraße werden, jedenfalls fordern das die Geschäftsleute. Sie wünschen sich ein Granitpflaster bis zum Hasetor, weniger Busse, aber mehr Fußgänger. Künftig wollen sie den Begriff " Ladenfamilie" als Markenzeichen verwenden.

Im Stadtentwicklungsausschuss stellte der Westersteder Architekt Ulrich Recker seine Überlegungen zur Umgestaltung der Hasestraße vor, die er im Auftrag der Interessengemeinschaft entwickelt hat. Für seinen Vorschlag, Autos und Busse künftig nur noch in einer Richtung - nämlich stadteinwärts - durch die Hasestraße fahren zu lassen, bekam er Kontra.

Harald Schulte, bei den Stadtwerken zuständig für die Planung des Busverkehrs, prophezeite massive Probleme, falls die Busse auf den Wall ausweichen müssten. Schulte gab zu bedenken, viele Kunden kämen ganz bewusst mit dem Bus zum Einkaufen in die Hasestraße.

Architekt Recker ließ sich davon nicht abschrecken. Die Hasestraße habe durch ihre gute Mischung an Geschäften und Gaststätten schon viele Qualitäten. Jetzt gehe es darum, den Passanten einen angenehmeren Aufenthalt zu bieten, etwa mit Bänken und Tischen im Freien, mit Blumen und Wasserspielen.

Recker setzt auf ein neues Straßenprofil ohne Bordsteine. Als Untergrund kann er sich Platten aus Piesberger Stein oder China-Granit vorstellen. In seiner Vision werden auch die Bischofsgärten an der Hase zugänglich, wenigstens einmal im Jahr zu besonderen Anlässen. Recker will die historischen Plätze wie den Vltihof und die Große Domsfreiheit, aber auch den Hexengang am Dom und die Mühlenstraße stärker beleben. In seinen Gedanken entstehen neue Cafes und Treffpunkte für Fußgänger. Um die historische Substanz stärker In den Vordergrund zu stellen, möchte der Architekt aus Westerstede die Hasebrücke von ihren seitlichen Anbauten befreien, die ihr in den 80er Jahren von den Verkehrsplanern verordnet wurden. Die Stadt hat keine konkreten Umbauabsichten für die Hasestraße, zumal das heutige Straßenprofil noch nicht einmal 20 Jahre alt ist. Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, begrüßte die Initiative der Geschäftsleute, dämpfte aber zugleich die Erwartungen: " Vieles wird nicht finanzierbar sein." Die Stadt werde partnerschaftlich und Schritt für Schritt mit den Geschäftsleuten nach Lösungen suchen.
Autor:
rll


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