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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gut fahren - geschickt einfädeln
Zwischenüberschrift:
Die Polizei zum Reißverschlussverfahren: Beide Spuren bis zum Engpass nutzen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
NICHT SCHLECHT, aber für einen optimalen Reißverschluss hätte der Opel-Fahrer noch ein bisschen weiter vorfahren können. Die StVO schreibt vor: wechselweises Einfädeln unmittelbar an der Verengung. Foto: Michael Hehmann

Iburger Straße, Pagenstecherstraße - an mehreren Stellen führen Bauarbeiten derzeit zu Engpässen. Viele reihen sich dort schon früh ordentlich ein. Und regen sich mächtig über Rowdys auf, die an der Schlange vorbei bis zum Engpass vorrollen und sich dann hereindrängeln wollen. Nur: Die vermeintlichen Rowdys tun genau das, was die Straßenverkehrsordnung vorschreibt.

In Paragraf 7, Absatz 4 der StVO ist der Fall geregelt, der im Volksmund: Reißverschlussverfahren heißt. Wenn auf Straßen mit mehreren Fahrsteifen für eine Richtung ein Fahrstreifen endet, müssen sich die Fahrzeuge beider Bahnen im Wechsel auf den durchgehenden Fahrstreifen einordnen. Und zwar " unmittelbar vor Beginn der Verengung", wie es in Absatz vier wörtlich heißt. Und nicht etwa schon einen halben Kilometer vor dem Engpass.

Polizeioberkommissar Hans-Dieter Klinge von der Polizei Osnabrück nennt den Grund für den Paragrafen. Der Stau wird kürzer oder er entsteht erst gar nicht. Dass es beim Reißverschlussverfahren trotzdem immer wieder Unfreundlichkeiten bis hin zu viel sagenden Fingergesten zwischen Früheinfädlern und StVO-treuen Vorfahrern gibt, hält Klinge für " ein Problem der Germanen". In den meisten europäischen Ländern funktioniere der Reißverschluss, ohne zu klemmen.

Nennenswerte Beschwerden gebe es in Osnabrück aber auch nicht. An den Dauerengpässen, zum Beispiel an der Mindener und Iburger Straße stadteinwärts oder an der Ecke Natruper Straße / An der Bornau, funktioniere es. Problematischer seien Baustellen, vor allem auf der Autobahn.
Autor:
swa


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