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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bald schöner umsteigen am Sutthauser Bahnhof
Zwischenüberschrift:
Bevor der "Haller Willem" anrollt, soll das Gelände rund um den Haltepunkt für 230 000 Euro neu gestaltet werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sutthausen (rei) Wenn der Haller Willem ab Juni die Strecke Osnabrück-Bielefeld bereist, soll das auch dem Sutthauser Bahnhof anzusehen sein. Um eine neue Bushaltestelle, Fahrradständer und Parkplätze wird der Bahnhof erweitert. Außerdem wird es eine neue Verkehrsinsel auf der Hermann-Ehlers-Straße geben.

Hans-Jürgen Apel, Fachbereichsleiter Verkehrsplanung der Stadt, und Gerd Stolle, Abteilungsleiter für Schiene und Consulting bei den Stadtwerken, stellten die Pläne für den Umbau jetzt vor. Verantwortlich für die Planung ist ein Arbeitskreis aus Vertretern des Ortsrates Sutthausen, der PlaNOS der Stadtwerke Osnabrück, der Verkehrsgemeinschaft Land Osnabrück (VLO), der Stadtverwaltung und der Ingenieurplanung aus Wallenhorst, die den Entwurf für den Bahnhof gemacht hat.

Bei dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes gehe es darum, " Fahrgästen den Umstieg zwischen Bus und Bahn zu ermöglichen", sagt Gerd Stolle. Die Verkehrsplaner rechnen laut Gerd Stolle vorerst mit 400 Fahrgästen pro Werktag am Sutthauser

Die bisherige Bushaltestelle Bahnhof Sutthausen wird von der südlichen Seite der Schienen auf die nördliche verlegt. Damit rückt sie in die Nähe des einziges Bahnsteiges, auf dem die Fahrgäste ein- und aussteigen. Eine neue Haltestelle wird an der Hermann-Ehlers-Straße südlich der Einmündung zur Riesenallee neu gebaut. Stadteinwärts werden die Busse vom Bahnhofsvorplatz vor der Gaststätte Sutthauser Bahnhof abfahren. Auch Bike& Ride soll möglich werden. Insgesamt vierzig Fahrradabstellplätze an zwei Stellen soll es geben - einmal in der überdachten Variante und einmal nicht überdacht direkt am Bahnsteig. Neue Parkplätze wird es vorerst nicht geben - die Planer belassen es bei den sieben.Außerdem wird die vorhandene Verkehrsinsel nördlich der Schienen vergrößert, auf der anderen Seite wird eine derartige Überquerungshilfe eingerichtet. So sollen es Fußgänger leichter haben, die viel befahrene Hermann-Ehlers-Straße zu überschreiten, Autofahrer sollen merken, " dass hier etwas ist", wie Fachbereichsleiter Apel sagt. Eine Ampel, wie sie schon seit langem für den Kindergarten auf der südlichen Seite der Schienen gefordert wird, werde es nicht geben. " Eine derartige Ampelanlage muss mit der Schrankenanlage gekoppelt werden", erläutert Apel. Das würde weitere 100 000 Euro kosten. Das ist der Stadt zu teuer. Insgesamt wird die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes 230 000 Euro kosten. 120 000 Euro davon werden nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz (GVFG) aus Landesmitteln bezahlt, die restlichen Kosten übernimmt die Stadt. " Das ist nur die erste Baustufe", kündigte Apel an. In einigen Jahren solle es eine zweite Baustufe geben. Dann solle nachgebessert werden, was in der ersten Stufe möglicherweise nicht berücksichtigt werden konnte. Bahnhof.

Bildunterschrift:
SO SOLL' S WERDEN. Hans-Jürgen Apel (links) und Gerd Stolle mit dem Plan für den Sutthauser Bahnhofsplatz Foto: Gert Westdörp
Autor:
rei


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