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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Windenergie "für zwei Bier"
Zwischenüberschrift:
Der Ausbau der Windenergie würde nach Meinung eines Lesers nur ein Trinkgeld kosten ("Für Windstrom 16 Euro mehr", Ausgabe vom 25. Februar).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Der geplante Ausbau der Windenergie würde die Privathaushalte pro Jahr 16 Euro mehr kosten. Das wären dann bei zwei Personen (die Haushalte werden ja immer kleiner) acht Euro pro Person und Jahr. Dafür bekommt man 2015 vielleicht gerade mal zwei Bier. Heute kosten uns die erneuerbaren Energien auch schon etwa ein Bier pro Jahr. Na und? Weiter wird in diesem Zeitraum der Ausbau der Stromleitungen für die Offshore-Windkraft 1, 1 Milliarden Euro kosten. Richtig, aber auch das ist nur ein Trinkgeld (fünf Prozent) im Vergleich zu dem Betrag, den die Energiekonzerne sowieso ständig in ihr Netz investieren, nämlich 20 Milliarden Euro bis 2015. Windenergie ist sauber, umwelt- und klimafreundlich und sogar naturverträglich, was zum Beispiel den Vogelschutz betrifft. Und vor einer drohenden " Verspargelung" der Landschaft bewahrt uns das Baugesetzbuch. Windkraft stößt kein CO2 aus (im Gegensatz zu Kohle, Öl und Gas), sie strahlt nicht (im Gegensatz zur Kernenergie), sie wird nicht knapp (wie Öl und Uran) und provoziert weder Krisen noch Krieg (anders als eben das Öl). Sie kostet den Steuerzahler keine Subventionen (im Gegensatz zur Kohle), sondern nur eine maßvolle Umlage bei den Verursachern (den Stromverbrauchern), und zwar im Trinkgeldbereich. Also wenn es weiter nichts ist, wozu dann die Aufregung?"
Klaus Kuhnke
Solarenergieverein Osnabrück e.V.
Fachhochschule Osnabrück

Bildunterschrift:

MIT DER WINDENERGIE sollte in jedem Fall weiter offensiv umgegangen werden, meint ein Leser. Foto: AP
Autor:
Klaus Kuhnke


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