User Online: 1 | Timeout: 17:53Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Blankenburg: Pläne für Max Bahr sind geplatzt
Zwischenüberschrift:
Investor Echterhoff zieht Antrag zurück - Entscheidung im Stadtentwicklungsausschuss ist gegenstandslos geworden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Rückzug kam überraschend: An der Blankenburg wird kein Bau- und Gartenmarkt für Max Bahr errichtet. Vom Investor, der Echterhoff-Bau-Cruppe, wurde das Vorhaben jetzt aufgegeben. Ein Jahr lang liefen Anwohner der benachbarten Wohngebiete Sturm gegen den geplanten Bau- und Gartenmarkt, weil sie eine unerträgliche Zunahme des Verkehrs fürchteten. Am kommenden Donnerstag sollte im Stadt-entwicklungsausschuss eine Entscheidung fallen. Die ist mit der Absage des Investors gegenstandslos geworden. Uwe Hölter, Projektentwickler bei Echterhoff, ließ gestern gegenüber unserer Zeitung die Katze aus dem Sack. Sein Unternehmen habe vor wenigen Tagen den Antrag auf eine Bebauungsplanänderung zurückgezogen.
Um den Weg für Max Bahr frei zu machen, hätte die Stadt den Plan ändern müssen. Die rechtsgültige Festsetzung lässt zwar einen Gartenbaubetrieb zu, nicht jedoch einen Baumarkt.
Bahr sucht einen neuen Standort, weil der über 20 Jahre alte Markt an der Lengericher Landstraße den Platzansprüchen nicht mehr genügt und keinen Raum für Erweiterungen bietet. Die Echterhoff-Bau-Gruppe - ihr gehören die Flächen an der Blankenburg - ergriff die Initiative. Offenbar hatten die Verantwortlichen aber nicht mit einem so massiven Widerstand gerechnet.
In der Bürgerbeteiligung, die einer Änderung des Bebauungsplans vorausgehen muss, hagelte es Proteste von Anwohnern, die um ihre Ruhe fürchten. Schon die Ikea-Ansiedlung in Hellern, so hieß es, sei ein Magnet für den Autoverkehr. Ein großes Bau- und Gartencenter an der Blankenburg werde für die Anwohner unzumutbare Belastungen schaffen.
Für den Rat ging es aber nicht nur um die Abwägung zwischen gegenläufigen Interessen. Der Vorwurf des Vertrauensbruchs stand im Raum, weil die Anwohner auf Zusagen pochten, die ihnen der Rat vor fünf Jahren eingeräumt hatte.
Sprecher der Initiative reagierten gestern erfreut auf die neue Entwicklung. Der Hamburger Baumarkt-Betreiber Max Bahr will nun die Suche nach einem Ersatzstandort intensivieren. Derzeit gebe es " nichts Konkretes", teilte Stefan Graw, Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft Max Bahr, gestern Abend gegenüber unserer Zeitung mit.

Bildunterschrift:
IHR KAMPF gegen einen Baumarkt an der Blankenburg war erfolgreich: Gegner der Ansiedlung im Dezember 2003. Foto: Westdörp
Autor:
rll


Anfang der Liste Ende der Liste