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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bundesgartenschau: Koste es Natur, was es wolle
Zwischenüberschrift:
Schon jetzt genug Defizite
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kosten und Nutzen der Buga werden weiterhin kontrovers diskutiert (" Nach der Buga Hochseilgarten und Minigolf?" und " Zu Fuß sicher auf den Piesberg", Ausgabe vom 18. Februar).

" Auch wenn es immer unpopulärer wird, sei daran erinnert, dass sich in der grandiosen Berbau-Folgelandschaft des Piesberges im Lauf der Jahrzehnte eine einzigartige Flora und Fauna angesiedelt hat, die in hohem Maße schutzwürdig ist. Dazu gehören Arten wie Mopsfledermaus, Uhu, Flussregenpfeifer, Kammmolch, Kreuzkröte usw. Es ist mehr als fraglich, ob sie das Spektakel einer Bundesgartenschau überstehen werden. Wenn aber gar von einem Freiluft-Theater die Rede ist, das mit Konzerten und anderen Kulturevents bis zu 200 000 Menschen in den Berg holen soll, ist dies mit der Natur am Piesberg sicher überhaupt nicht mehr in Einklang zu bringen.
Bei der Suche nach einem , wirtschaftlich tragfähigen Konzept' geht es doch letztlich nur darum, möglichst viele Menschen nach Osnabrück zu locken und ihnen möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen, koste es Natur, was es wolle. Und da diese Gesellschaft, was ihre wohlhabenden Zweidrittel betrifft, bis zum Erbrechen übersättigt ist mit Events jeglicher Art, muss man versuchen, bestehende Angebote noch zu toppen. Was soll also das ganze Gerede über Natur und Umwelt am Piesberg? WerÖkonomie meint, soll auch argumentativ bei der Ökonomie bleiben. Alles andere ist doch unglaubwürdige grüne Makulatur!"

Prof. Dr. Herbert Zucchi
Rosenweg 3
Hasbergen

Schon jetzt genug Defizite

" Leider muss ich feststellen, dass die Stadt Osnabrück, hier der Lenkungsausschuss Buga, wieder einmal Entscheidungen trifft, wofür erstens überhaupt kein Geld vorhanden ist und absolut keine Notwendigkeit besteht. 350 000 Euro für 4000 Meter Treppe ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Bürger der Stadt Osnabrück. Wir haben genug Defizite (sanierungsbedürftige Straßen, Fahrradwege etc.). Anscheinend haben die Verantwortlichen jeglichen Bezug zur Realität der betreffenden Aufgaben verloren. Steuergelder ausgeben darf nicht mehr länger ein nichtsnutziger Zeitvertreib in unserer Gesellschaft sein. Einige habe das immer noch nicht kapiert. Schade!"

Wolfgang Troeger
Piesberger Straße 74
Osnabrück
Autor:
Prof. Dr. Herbert Zucchi, Wolfgang Troeger


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