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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Preiswerte Häuser und trotzdem nicht 08/15
Zwischenüberschrift:
OB und Bankchef verleihen Preise an die Sieger des Wettbewerbs "Neues Wohnen in der Stadt"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:

Bildunterschrift:
DAS SIND DIE STOLZEN PREISTRÄGER: Axel Bohmann, Oliver Platz, Oliver Ohlenbusch und Sven Martens (linkes Foto, von links) gewannen in der Kategorie Stadthaus, Gesche Grabenhorst und Roger Ahrens in der Kategorie Geschosswohnungsbau (rechtes Bild). Fotos: Gert Westdörp

Artikel:

Osnabrück (nieb) " Wir denken, dass wir einen guten Impuls für die Zukunft des Städtebaus in Osnabrück geliefert haben." So lautete Stadtbaurat Jörg Ellinghaus positives Fazit des Wettbewerbs " Neues Wohnen in der Stadt", der von der Norddeutschen Landesbausparkasse Berlin-Hannover (LBS Nord) mit der Stadt Osnabrück initiiert worden war.

Gestern endete der Wettbewerb mit der Preisverleihung durch Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip sowie den Direktor der LBS Nord, Olaf Connor. Aufgabe des mit insgesamt 20000 Euro dotierten zweigleisigen Wettbewerbes war die Entwicklung von Konzepten für neue Geschosswohnungsbauten sowie neue Stadthäuser auf vorhandenen Grundstücken der Stadt Osnabrück.

Während der erste Preis für die Kategorie " Geschosswohnungsbau" an die Hannoveraner Architekten Gesche Grabenhorst und Roger Ahrens ging, sicherte sich die junge Bremer Architektengruppe Ohlenbusch, Martens und Platz den Gesamtsieg für die " Stadthäuser".

Dabei überzeugten die Bremer die neunköpfige Jury, der neben Ellinghaus auch Martin Breuer als Vorsitzender der LBS Nord sowie Dipl.-Ing. Architekt Hans-Thomas Damm angehörte, vor allem dadurch, dass sich ihr Entwurf klar vom herkömmlichen Reihenhaus-Charakter abhebt.

Grabenhorst und Ahrens bestachen nach Ansicht der Jury insbesondere durch ihre " Härtekriterium" Wirtschaftlichkeit städtebauliche Qualität im Umgang mit der Blockrandbebaukeit ihres Modells auf andere Grundstücke.

Ferner hatten alle neun teilnehmenden Architektenbüros das " Härtekriterium" der Wirtschaftlichkeit zu beachten - ausgedrückt in der Formel " nicht mehr als 800 Euro Baukosten pro Quadratmeter". Dadurch sollte der Preis für die künftigen Häuser und Wohnungen möglichst niedrig gehalten werden.

Der Wettbewerb war ins Leben gerufen worden, nachdem eine Forschungsstudie des Pestel-Instituts Hannover unter dem Thema " Zukunft der Städte in Niedersachsen" im Frühjahr des vergangenen Jahres schonungslos dargelegt hatte, dass bis zum Jahr 2015 damit zu rechnen sei, dass 10 bis 15 Prozent der Bürger aus dem Stadtgebiet abwandern würden. Durch die erarbeiteten Vorschläge und deren geplante Umsetzung soll Wohnen in Osnabrück in Zukunft wieder attraktiver werden.

" Es war der erste Wettbewerb, zu dem wir offiziell eingeladen wurden, und diesen dann auch gleich noch zu gewinnen macht die ganze Sache natürlich noch einmal schöner", kommentierte Oliver Ohlenbusch den Erfolg des Siegertrios, dessen Entwurf neben allen eingereichten Vorschlägen vom 4. bis zum 22. April im Immobilienzentrum der Sparkasse zu bewundern sein wird.

Dort sollen dann auch die genauen Preise für die Wohnungen und Häuser bekannt gegeben werden.
Autor:
nieb


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