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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erfolg: Unfallzahlen sind gesunken
Zwischenüberschrift:
Polizei und Kreis kündigen weitere Verkehrsaktionen und Kontrollen an
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück (d.) " Absolut erfreulich" nannten Polizei und Landkreis gestern die Entwicklung der Unfallzahlen im Landkreis. Bei der Vorstellung der Daten durch die Polizeiinspektion Osnabrück wurde deutlich: Wären nur drei Verkehrsteilnehmer vorsichtiger gefahren, hätte man die Zahl von unter 6000 " geknackt". So waren es 6002 Zusammenstöße im Jahr 2004 auf den Straßen des Landkreises. Die Zahl der schwer Verletzten betrug 1408, 381 Beteiligte wurden leicht verletzt; in beiden Fällen weniger als in den Vorjahren. Hoch ist die Zahl von 41 Menschen, die auf den Straßen starben, doch es sind erheblich weniger als in den Jahren zuvor. Im Vergleich: 1994 waren es 66.

" Viele tödliche Unfälle sind so genannte Alleinunfälle, oft von jungen Rasern. Es ist schwierig, an diese Gruppe von Autofahrern heranzukommen", so Arnold Treusch von Buttlar, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion. Nicht auszuschließen sei auch, dass einige dieser tödlichen Unfälle Selbstmorde sind.
Arnold Treusch von Buttlar, Walter Sollmann vom Sachgebiet Verkehr der Polizei und Kreisrat Dr. Winfried Wilkens sahen die gesunkenen Unfallzahlen als Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen. Aktionen mit jungen Kraftfahrern zeigten Wirkung, ebenso die Werbung für die Late-Night-Busse. Zurzeit gebe es Überlegungen für neue Aktionen, die sich an die Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren richteten. " Wir möchten an den Berufsschulen Projekte durchführen, die sich mit den Kreuzen an den Orten beschäftigen, an denen Menschen durch Unfälle ums Leben gekommen sind. Begreiflich machen, welches Schicksal dahinter steht", so Wilkens.

Durch Geschwindigkeitsbegrenzungen, Warnschilder und Radar-Überwachun-gen sei es gelungen, die Zahl der Baumunfälle zu senken. An vier von acht ausgewählten Strecken mit starkem Baumbestand stünden jetzt nur noch Warnschilder. " Ob das ausreicht, ist noch unklar." Kopfzerbrechen bereite die Frage, wie man die Wildunfälle reduzieren kann. Immerhin sind 17 Prozent der Unfälle im Landkreis Zusammenstöße mit Wildtieren.

Wie in der Stadt Osnabrück, so bereiten auch im Landkreis diejenigen Eltern Sorgen, die ihre Kinder im Auto nicht korrekt anschnallen. Ebenso ein Problem: die gestiegene Zahl der Menschen über 65 Jahren, die an Unfällen beteiligt sind. Polizei und Kreis setzten deshalb auf einen " kunterbunten Instrumentenkasten" von Projekten, die vom Kasperletheater bis zu Veranstaltungen für Senioren reichen.

Ausruhen dürfe man sich auf den gesunkenen Unfallzahlen nicht. Außerdem: " Wir wissen noch nicht, wie sich die neue Lkw-Maut auswirken wird. Wenn zunehmend Lastwagen die B 51 anstelle der Autobahn nehmen, können sich die Zahlen schnell wieder ändern", so Treusch von Buttlar.

Vorgestellt wurden gestern auch die Unfallzahlen auf den drei Autobahnen. Auf der A 1, A 30 und A 33 im Gebiet der Polizeiinspektion Osnabrück habe sich die Zahl in den vergangenen Jahren um die 1000 " eingependelt". Im Jahr 2004 waren es exakt 1046. Dabei wurden 146 Menschen leicht und 23 schwer verletzt, fünf Menschen starben bei den Zusammenstößen.

Bildunterschrift:

ERFREULICH nannte die Polizei die Entwicklung der Unfallzahlen im Landkreis. Sie ist seit zehn Jahren kontinuierlich gesunken.
Autor:
d.


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