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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Keine ausgewiesenen Parkplätze für Motorräder in der Stadt"
Zwischenüberschrift:
Immer nahe am Abgrund
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein Plädoyer für Zweiradstellplätze (" Beim Parken wird der Roller sofort zu einem Auto", Ausgabe vom 17. Januar 2005.

" Es kann doch nicht die Lösung sein, den motorisierten Zweirädern , Knöllchen' zu verpassen und damit die Besitzer zu verärgern, die ja durch Benutzung ihrer fahrbaren Untersätze vornehmlich im Sommer nicht unwesentlich zur Verkehrsentzerrung beitragen.

Dass ein Roller erheblich weniger Platz benötigt, weniger Sprit verbraucht und weniger Schadstoffe ausstößt als ein Pkw, liegt auf der Hand. Tatsache ist, dass es in der Stadt keine ausgewiesenen Abstellplätze für Motorräder, Roller etc. mehr gibt. Das war nicht immer so. So befanden sich im Bereich des Kamp, wo sich nun die neue Kamp-Promenade befindet, mehrere Stellplätze für motorisierte Zweiräder.

Dasselbe galt für den Bereich , Över de Hase'. Die dortigen Stellplätze wurden im Rahmen der Neugestaltung ersatzlos entfernt. Ich bin selbst Auto- und Motorradfahrer und hatte auf dieses Problem bereits in einem Schreiben vom Juli 2001 an das Straßenbauamt der Stadt Osnabrück hingewiesen. Dort antwortete man mir, dass das Problem bekannt sei und man anlässlich der Neugestaltung der Straße , Över de Hase' über die Einrichtung von Stellplätzen nachdenken wolle. Dabei ist es offensichtlich geblieben.

Die motorisierten Zweiradfahrer auf oberirdische Pkw-Parkplätze zu verweisen löst das Problem nicht. Auch diese Verkehrsteilnehmer zahlen Mineralöl- und zum großen Teil auch Kfz-Steuern und haben ein Anrecht auf Abstellplätze, die bezahlbar sind. Die Zahl der oberirdischen Pkw-Stellplätze ist ohnehin gering, die Autofahrer werden sich bedanken, wenn sie auf , ihren' Plätzen auch noch Zweiräder vorfinden."

Detlef Vollmari

Zum Dütestrand 12

Lotte-Wersen

" Das war seit langem fällig. Motorisierte Zweiradfahrer bewegen sich mangels ausgewiesener Parkplätze in Osnabrück immer am Abgrund der Ordnungswidrigkeiten. Ist es nicht möglich, wie in anderen Städten auch, entsprechende (Gratis-) Parkflächen bereitzustellen? Immerhin entlasten Zweiradfahrer den Verkehr ganz erheblich.

Bildunterschrift:
FUSSGANGERZONE ist in Osnabrück dieser Bereich der Straße Över de Hase. Motorräder und Roller dürfen hier nicht parken, auch wenn sie nicht stören. Foto: Michael Hehmann

In Italien hat man das seit langem erkannt und hält an jeder Ecke Parkraum für Mofas, Roller und Motorräder bereit. Das stimmungsvolle anliegende Foto ist der Beweis dafür. Um auf den Artikel zurückzukommen. Wer mögen wohl die »Anwohner' sein, die sich gegen das Parken , Öwer de Hase' verwehren. Hier finde ich nur Geschäfte.

Meines Erachtens müsste lediglich der Übergang von der Gutenbergpassage zum Durchgangsladen , Ihr Platz' entsprechend deutlich markiert werden. Dann könnten links und rechts davon sehr wohl Zweiradstellplätze installiert werden, die aus Richtung Galeria anzusteuern wären. Der Platz ist da, und die . Behelmten' sind schließlich auch Kunden."

Andreas Sangmeister

Akeleiweg 22

Osnabrück
Autor:
Detlef Vollmari, Andreas Sangmeister


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