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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Edles Holz für Opernhäuser
Zwischenüberschrift:
Versteigerung brachte 320 000 Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
PRACHTSTÜCK DER VERSTEIGERUNG 2005: Ein extrem seltener Riffelahorn.Foto: privat

Osnabrück (Eb.) " Hier liegt das Beste vom Besten. Das ist das Schaufenster des Premiumholzes aus dem Osnabrücker Land." Forstoberrat Ludwig Hackeberg zeigt inmitten hunderter Prachtstücke mit Stolz auf einen kerzengerade gewachsenen Eichenstamm mit einem Meter Umfang: " Der hat mit 752 Euro pro Festmeter bei der Versteigerung einen Spitzenpreis gebracht."

Macht gut 4000 Euro für den Besitzer aus der Stadt Osnabrück, rechnet Johannes Meyer zum Alten Borgloh aus. Der Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes Osnabrück-Süd ist mit der gerade abgeschlossenen Holzsubmission für 2005 (schriftliche Versteigerung) sehr zufrieden. Für die auf dem Holzlagerplatz in Ohrbeck angebotenen rund 1300 Festmeter 1-A-Stämme gab es insgesamt 463 Gebote aus ganz Deutschland. Vor allem Möbelhersteller wissen die Spitzenqualität der Eichen-, Douglasie-, Ahornoder Kirschhölzer aus dem Osnabrücker Land und dem Emsland zu schätzen. Ein Großteil wird nach Süddeutschland transportiert und dort zu hochwertigen Möbelstücken verarbeitet. Das Prachtstück der diesjährigen Versteigerung - ein extrem seltener Riffelahorn - wird sich wohl schon bald, in viele kleine Stücke zerteilt, in Opernhäusern und Konzertsälen wiederfinden. Ein Furnierhersteller hat den fein gemaserten Stamm für sage und schreibe 1836 Euro pro Festmeter erworben. Endabnehmer wird voraussichtlich ein Instrumentenbauer sein, der das im Osnabrücker Stadtgebiet gewachsene Edelholz zu Geigen und Gitarren weiterverarbeiten wird.

Insgesamt hat die Submission gut 320 000 Euro für die Waldbesitzer im Osnabrücker Land und im Emsland erbracht.
Autor:
Eb.


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