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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Touristen sollen auch nach der Buga kommen
Zwischenüberschrift:
Expertenrunde sucht die große Vision
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (hin) " Vision für den Piesberg" heißt der Auftrag. Die kreativen Köpfe aus 18 Fachbüros sollen das große Thema für die Bundesgartenschau 2015 entwickeln. Es geht nicht um ein Motto, sondern es geht um alles.

Die Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in dieser Woche auf Einladung der Stadt den Piesberg angeschaut. Nur wer den Berg gesehen und das " Faszinosum dieses Ortes gespürt" habe, sei in der Lage, Visionen zu entwickeln, sagte gestern Fred-Martin Dillenberger. Der Projektmanager mit Expo-Erfahrung hatte die Vertreter der 18 Fachbüros im Auftrag der Stadt nach Osnabrück geholt und das Bundesgartenschau-Gelände vorgestellt. Es sei für jeden Planer eine " höchst spannende Aufgabe", sagte Dillenberger. Der Piesberg stelle wegen des " ungewöhnlich radikalen Umgangs mit der Natur" und seiner Nähe zur Großstadt eine besondere Herausforderung da. Einige Teilnehmer des Kolloquiums hätten am liebsten sofort nach der Besichtigung zum Stift gegriffen, andere wollten zunächst die gesellschaftlich-soziologische Entwicklungsperspektive der Region in den kommenden 25 Jahren abschätzen, bevor sie ans Werk gehen.

Der Arbeitsauftrag für die kreativen Köpfe richtet sich weit in die Zukunft. Sie sollen ein zentrales Thema für die Bundesgartenschau entwerfen, das das Besondere dieses Ortes darstellt und langfristig eine touristische Nutzung des Piesberges und Buga-Geländes möglich macht. Der Piesberg soll so attraktiv für zahlende Gäste sein, dass der Park sich nach der Buga selbst trägt und nicht am finanziellen Tropf der Stadt hängt. Das Angebot muss in das touristische Gesamtkonzept des Landes Niedersachsen eingebettet sein - nicht zuletzt um das Land bei der Finanzierung der Buga in die Pflicht nehmen zu können.

Ob das eintägige Treffen in der Umweltstiftung bereits Visionen hervorgebracht habe, wollte Fred Martin Dillenberger nicht sagen. Es sei viel zu früh, über konkrete Projekte zu reden. Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip sagte, die Stadt habe erkannt, bei der Planung der Buga " weiter ausholen zu müssen". Die Vorstellungen der bislang eingeschalteten Projektentwickler hätten nicht für eine " Generalkonzeption" gereicht.

Diese " Generalkonzeption" soll 2005 fertig werden. Die 18 beteiligten Büros werden noch vor der Sommerpause in einem Workshop ihre Visionen zusammentragen.
Autor:
hin


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