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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Stadt verkauft Karmann weitere 250 Meter Straße
Zwischenüberschrift:
Einstimmiger Ratsbeschluss: Teile der Neulandstraße und des Großen Fledderweges werden demnächst entwidmet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:

Bildunterschrift:
DAS WERKSTOR wandert weiter nach Westen: DieserTeil der Neulandstraße wird demnächst Betriebsgelände. Der Autoverkehr wird über die Gesmolder Straße umgeleitet. Foto: Klaus Lindemann

Karmann hat' s geschafft: Weitere 250 Meter öffentliche Straße werden dem Betriebsgelände zugeschlagen. Ursprünglich hatte Osnabrücks größter Industriebetrieb beabsichtigt, der Stadt 550 Meter abzukaufen.

Der Autobauer Karmann hat in den vergangenen Jahren weitere Flächen im westlichen Fledder erworben. Doch diese Betriebsstätten sind nur über öffentliche Straßen zu erreichen. Das verteuert die Logistik, denn die Werkstücke müssen erst mit dem Lkw zur nächsten Fertigungsstufe gebracht werden. Um wettbewerbsfähig zu sein, will Karmann die Paletten mit dem Gabelstapler von A nach B transportieren. Schon 1997 durfte sich der Betrieb mit dem Segen der Stadt ein 450 Meter langes Stück der Karmannstraße einverleiben. Jetzt folgt der östliche Teil der Neulandstraße mit einem kurzen Stummel vom Großen Fledderweg. Karmann wollte das Werkstor ursprünglich bis an die Stüvenbrede verlegen und einen größeren Teil des Großen Fledderweges sperren. Dieser Plan fand aber nicht die Zustimmung einiger Nachbarbetriebe. Bei den Verhandlungen mit der Stadt kam ein Kompromiss zu Stande, und den hat der Rat vor einer Woche einstimmig gebilligt: Der Autobauer übernimmt die Straße, soweit ihm die Grundstücke an beiden Seiten gehören. Der Rest bleibt öffentliche Verkehrsfläche. Wann die Straßenabschnitte eingezogen werden, steht noch nicht fest. Zunächst muss die Stadt den Beschluss veröffentlichen und eine Klagefrist von einem Monat verstreichen lassen. Erst dann darf das Grundstücksgeschäft besiegelt werden.

Wenn es so weit ist, wird dem Autoverkehr jeweils mit abknickender Vorfahrt ein neuer Weg gebahnt: Von der Neulandstraße aus geht es in die Stüvenbrede und dann weiter über den Großen Fledderweg. Diese Umleitung sei zumutbar, heißt es bei der Stadt - im Interesse der Arbeitsplätze.
Autor:
rll


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