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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Platzangst auf Schmalspurbrücke
Zwischenüberschrift:
Fahrbahn absichtlich eingeengt: Lastwagen würden maroden Steg gefährden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bildunterschrift:
DURCH DIESE SCHMALE GASSE muss er jeden Morgen kommen: Dabei hat Siegfried Serrahn ein " ungutes Gefühl".

Foto: Hermann Pentermann

Artikel:

Berufspendler, die täglich zwischen dem Stadtteil Pye und der Osnabrücker Innenstadt hin- und herfahren müssen, wurden in den vergangenen Wochen auf eine harte Probe gestellt. Schon die Vollsperrung der Stichkanalbrücke an der Glückaufstraße trug nicht gerade zur Verkehrsberuhigung bei. Jetzt ist auch die etwas weiter westlich gelegene Ausweichbrücke zwischen Süberweg und Von-Kerssenbrock-Allee schmaler gemacht worden.
Siegfried Serrahn fährt hier jeden Morgen über eine Brücke, die nur einspurig befahrbar ist, in sein Büro. Seit etwa zwei Wochen kein ganz leichtes Unterfangen. Denn: Zwei etwa ein Meter im Durchmesser große runde Betonringe an beiden Brückenenden stellen ein zusätzliches Hindernis dar.
" Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich da rüber muss", sagt Serrahn. Die beiden Betonringe ließen nur eine sehr enge Gasse. Besonders im Dunkeln sei das nicht angenehm. Noch schlimmer gehe es seiner Nachbarin. Bei ihr stellten sich regelrechte Beklemmungsgefühle ein, wann immer sie in Richtung Eversburg fahren müsse. " Ich frage mich, ob es nicht noch eine andere Lösung gibt", so Serrahn.
Diese andere Lösung habe aber gerade nicht gewirkt, entgegnet Jürgen Schmidt, Fachdienstleiter Straßenbau. Schon seit Jahren hätte man dort mit Warnschildern und gelben Begrenzungsschwellen versucht, den Scnwerlastverkehr fern zu halten. Doch es hätten sich immer wieder einige Transporter über das Verbot hinweggesetzt und die wackelige Brücke so in die Nähe eines Einsturzes gebracht. So scheint es, dass sich die Pyer mit dem Schmalspurmodell abfinden müssen. Jedoch ist in anderer Hinsicht ein Ende der Misere zumindest absehbar: Wie ein Sprecher der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mitteilt, plant sie als die zuständige Behörde für den Kanalausbau, die Erneuerung der Brücke Süberweg bis spätestens 2007 in Angriff zu nehmen. Sie werde dann auch wesentlich breiter - allerdings nur für den Schiffsverkehr.
Autor:
hpet


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