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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Es wird ernst: Masterplan ist im März fertig
Zwischenüberschrift:
Eckhäuser sollen Neumarkt begrenzen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (hin) Der Masterplan für den Neumarkt ist fast fertig. Die Kernpunkte: Die Bushaltestellen verschwinden vom Platz, für Autofahrer bleibt eine Fahrspur je Richtung, neue Hochhauser markieren die Eckpunkte des Platzes.
Das Berliner Planungsbüro Gewers, Kühn und Kühn wird dem Stadtentwicklungsausschuss am Donnerstag, 3. März, " einen realisierbaren Entwurf" präsentieren, wie Architekt Georg Gewers gestern sagte. Realisierbar bedeutet: bezahlbar. Nach seinen Worten stehen mehrere Geldgeber bereit, die " sehr starkes Interesse" haben, am Neumarkt zu investieren. Um die Neugestaltung bezahlen zu können, soll sich die Stadt von Flächen trennen und dort eine Bebauung zulassen. Diese neuen Häuser sollen den Neumarkt westlich und östlich begrenzen und den Platzcharakter betonen.

Der Busbahnhof soll " sternförmig" ins Umfeld des Neumarktes verlegt werden. Damit würden die Bushaltestellen am Neumarkt-Carree / Grüner Brink überflüssig.

Hier soll ein markantes Hochhaus entstehen, das die Achse des Neumarktes grundlegend verschiebt. Die Fassade dieses Gebäudes soll in die Große Hamkenstraße weisen, die damit als Verbindung zum Kamp betont würde. Das östliche Ende des Neumarktes wird nach diesen Plänen durch ein Gebäude an der Hasebrücke markiert. An dieser Stelle plante die Sparkasse schon vor Jahren einen Rundling als städtebaulichen Schwerpunkt. Die Pläne ließen sich bislang nicht realisieren.

Der Autoverkehr soll nach Gewers Plänen in Zukunft auf zwei Spuren " im beschatteten Südbereich" rollen, also vor Landgericht und Wöhrl-Komplex. Den Bussen bleibt den Plänen zufolge ebenfalls eine Spur je Richtung. " Verkehr ja", sagt der Planer, " aber der Platz wird trotzdem eine hohe Aufenthaltsqualität haben." Die soll unter anderem durch eine einheitliche Pflasterung ohne störende oder begrenzende Bordsteine geschaffen werden. Poller könnten die Verkehrswege markieren. Auf dem nördlichen, sonnigen Teil des Neumarktes werde Platz geschaffen für Cafes und Restaurants. Außengastronomie, Grünanlagen, Wasserspiele: " Es wird ganz viel Freiraum für die Menschen entstehen", sagt der Architekt. Der Platz sei breit genug dafür, er sei bisher nur falsch genutzt worden: " Heute ist alles auf den Verkehr zugeschnitten."
Renovierungsbedürftig sind nach Meinung des Masterplaners auch die Fassaden der meisten Gebäude am Neumarkt. Vor allem der " Las-Vegas-Effekt" ist ihm ein Dorn im Auge: Die nach seinem Empfinden zu aufdringliche, penetrant-bunte Werbung ringsum sollte reduziert werden. Grundzüge des Masterplans sind bereits in der Dezember-Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses beraten worden. Kritik wurde vor allem an der Verlegung des Busbahnhofs geäußert. Verkehrsplaner gaben zu bedenken, dass die Verengung auf zwei Fahrspuren Folgen für die ganze Innenstadt haben werde. 12 000 Autofahrer täglich würden auf andere Straßen verdrängt.
Bildunterschriften:
DER NEUMARKT soll ein Platz werden, auf dem sich Menschen gern aufhalten. Die Pläne sind fast fertig. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hin


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