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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Das längste Kunstwerk der Stadt: Schüler gestalten Bauzaun an der Sparkasse mit 60 bunt bemalten Spanplatten
Artikel:
Kleinbild
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Für die Fußgänger an der Ecke Wittekindstraße und Möserstraße wurde es gestern Mittag kurzzeitig sehr eng. Rund vierzig Schüler und Lehrer des Schufzentrums Sebastopol blockierten den Gehweg rund um die Sparkassenbaustelle. Denn nun steht es, das Gesamtkunstwerk aus 60 bemalten Spanplatten, das den bis dato kargen Bauzaun für die nächsten anderthalb Jahre verschönern soll. Die Idee resultierte aus dem guten Verhältnis von Johannes-Heinrich Rahe, dem Marketingleiter der Sparkasse, und Karl Wurdel, Rektor der Felix-Nussbaum-Schule. Der langweilige Bauzaun sollte etwas aufgepeppt werden, und zwar von Wurdels Schülern.
Auch die Wittekind-Realschule, das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und sogar die Anne-Frank-Schule für Körperbehinderte beteiligten sich an dem Projekt. Das ganze Schulzentrum war im Malfieber. Mehr als zwei Monate saßen mehr als 50 Schüler im Kunstunterricht, den Wahlpflichtkursen und Arbeitsgemeinschaften an den zweieinhalb Meter hohen und 1, 25 Meter breiten Platten. " Zum Schluss legten einige sogar Sonderschichten in Freistunden und am Nachmittag ein", berichtet Wurdel. Denn obwohl es eigentlich keinen festen Abgabetermin gab, machte Rahe ein wenig Druck. Der Grund: Von April an muss der Fußweg um die Baustelle erneut überdacht werden, um den Bauvorschriften zu genügen. Das nimmt den Passanten die Sicht auf die Bilder. Damit sie zumindest in der Anfangsphase genügend Beachtung finden, habe man sich auf eine zügige Aufstellung verständigt. Und beachtenswert ist das Ergebnis allemal. Jede Schule hatte freie Hand bei der Auswahl der Motive, und so vielfältig stellt sich die 80 Meter lange Galerie auch dar. Da hängt die " Zerfließende Zeit" von Salvador Dali neben einer Nana von Niki de Saint Phalle, und zwei Basketballer duellieren sich neben dem farbenfrohen Selbstporträteiner Schülerin. Foto: Michael Hehmann


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