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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schinkel und Westerberg sind in der Statistik gleich
Zwischenüberschrift:
Immobilienpreise in Osnabrück: Was sich alles aus einer Untersuchung des Deutschen Städtetages herauslesen lässt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Diese Meldung mag Eigenheimbesitzer glücklich stimmen: In Osnabrück sind die Immobilienpreise stabiler als in anderen Städten. Während sich Ein- und Zweifamilienhäuser andernorts verbilligen, sind die Preise hier sogar um zehn Prozent gestiegen. Jedenfalls sagt das die Statistik des Deutschen Städtetages. Aber die weiß nicht zwischen Schinkel und Westerberg zu unterscheiden.

Wolfgang Schaper, der Vorsitzende von Haus und Grund in Osnabrück, ist von der Nachricht überrascht. So einfach sei die Sache aber nicht, gibt er zu bedenken. Man müsse schon genauer differenzieren: " Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Osnabrück geben etwas nach, es gibt aber Unterschiede in den Stadtteilen", lautet sein Kommentar. Schaper betont, dass in einigen Osnabrücker Stadtteilen die Preisentwicklung für Ein- und Zweifamilienhäuser durchaus rückläufig sei, Immobilien in anderen aber auch noch an Wert gewinnen könnten. " Den Käufer interessiert hauptsächlich, in welcher Lage sich die Immobilie befindet, der Kaufpreis ist da zweitrangig", vermerkt der Immobilienspezialist.

Die Pressemitteilung des Deutschen Städtetages geht nicht ins Detail. Jedes Jahr wird das Ergebnis der Immobilienmarkt-Untersuchung veröffentlicht. Jens Metzger von der Pressestelle des Städtetags verdeutlichte gegenüber unserer Zeitung, dass die Zahlen aus dem vergangenen Jahr stammten und lediglich 58 Städte Daten zum jeweiligen Grundstücksmarkt mitgeteilt hätten.

Die Zahlen sagten nur etwas über die Tendenz der Immobilienpreise aus, aber nichts über ihre Höhe. Darauf weist auch Wolfgang Schaper von Haus und Grund hin: In Osnabrück seien Häuser vergleichsweise günstig zu erwerben, schon in Münster müsse für vergleichbare Objekte der doppelte Preis hin-feblättert werden. Im Raum tuttgart oder München gar der zweieinhalbfache.

Bei genauerem Hinsehen bestätigt das auch die Statistik, die dem Deutschen Städtetag vorliegt. Eine Doppelhaushälfte, heißt es da, sei in Osnabrück für weniger als 2000 Büro pro qm Wohnfläche zu haben. In Frankfurt koste eine solche Immobilie mehr als 2500 Euro/ qm, in München und Wiesbaden sogar 3000 Euro.

Die Zahlen beziehen sich allesamt auf 2003. Aber wie sieht es für dieses Jahr aus? Nicht einmal für Osnabrück sind aktuelle Werte zu erhalten. Holger Seifert, Vorsitzender des Gutachterausschusses des Katasteramtes, schüttelt den Kopf: Der neue Grundstücksmarktbericht mit den Zahlen vom laufenden Jahr werde erst im Februar erscheinen.

Da bleibt nur ein Blick auf die Baulandpreise vom vergangenen Jahr. Sie lagen in den Stadtteilen Schinkel mit 120 Euro und in Schinkel-Ost und Eversburg mit jeweils 125 Euro pro qm am niedrigsten. Die teuersten Grundstücke wurden mit 330 Euro pro qm am Westerberg und mit 240 Euro in der Weststadt gehandelt.
Autor:
kwe, rll


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