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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Im Grunde fühlen sich alle wohl, aber...
Zwischenüberschrift:
Am Kalkhügel: Ärger an der Elisabeth-Siegel-Schule - Anwohner wollen Spielfläche für Kinder zurückhaben
 
Ärger über Raserei und Parksituation
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ursula und Friede Avermann bringen es auf den Punkt: " Wir fühlen uns hier sauwohl." Der Kalkhügel biete dem Ehepaar viele attraktive Möglichkeiten. So sehen es auch die meisten anderen Bewohner am Kalkhügel, die gestern zu unserer " Rollenden Redaktion" gekommen sind. Doch bei vielen gab es auch ein " Aber".

Im Folgenden geben wir sinngemäß die Aussagen und Kritikpunkte der Bürger wider.

Tabea Haverkamp: Ich möchte den Spielplatz an der Elisabeth-Siegel-Schule wiederhaben. Wegen des Abendgymnasiums parken auf dem Basketballfeld nachmittags immer Autos.

Dagmar Teuber-Montico: Bei der Elisabeth-Siegel-Schule zeigt sich die Stadt uneinsichtig. Wer sich beschwert, bekommt zu hören, die Autos müssten ja irgendwo parken. Wo sollen denn unsere Kinder spielen, wenn die Möglichkeiten dazu immer weiter eingeschränkt werden? Anke Herzog: Als das Abendgymnasium umgezogen war, wurde stumpf der Basketballkorb an der Elisabeth-Siegel-Schule abmontiert, damit dort Autos parken können. Offiziell zwar erst ab 16.30 Uhr, aber die Leute stehen schon viel früher dort.
Karl-Heinz Steven: Der Feldweg von der Schelverstraße in Richtung Burenkamp ist dort, wo er nicht asphaltiert ist, total ausgewaschen. Vielleicht könnte die Stadt dort Splitt aufbringen.
Dietrich Bechlem: An der Ecke Sutthauser Straße / Gustav-Tweer-Straße fahren viele Autofahrer so, wie sie eigentlich nicht dürfen. Teilweise sind das richtige Rüpel. Eigentlich müsste man Leute haben, die das kontrollieren. Werner Scholz: Durch die Bauarbeiten im Bereich Sutthauser Straße / Gustav-Tweer-Straße gibt es oft einen langen Rückstau. Ich weiß nicht, warum die Baustellen so geplant worden sind. Die beiden Koordinatorenstellen bei der Stadt sollte man einsparen. Das Problem mit denÖffnungszeiten der Grünabfallplätze könnte man eventuell lösen, indem die Stadt wieder einen Brenntag einführt, an dem die Gartenbesitzer Ihre sperrigen Gartenabfälle verbrennen können. Klaus Weihe: Die Schüler aus der Brinkstraße parken alles zu. Besonders schlimm geworden ist es, seit der Parkplatz am Paulusheim weg ist.
Ilse Stonjek: Danke an die Stadtwerke, dass wir jetzt endlich weicheres Wasser haben. Ich hoffe, dass das immer so bleibt. Mich ärgert, dass es westlich der Sutthauser Straße keine Briefkästen mehr gibt. Dort, wo es auf der anderen Seite einen gibt, fehlt ein Fußgängerüberweg. Das ist gefährlich für Kinder und ältere Leute. Horst Hövelmeyer: Warum gilt an der Einmündung Lissy-Rieke-Straße und Brink-Straße kein Halteverbot? Es ist dort so eng, man wundert sich, dass noch nichts passiert ist.
Bärbel Zweers: Tag und Nacht flitzen Krankenwagen durch die Magdalenenstraße. Warum müssen die selbst nachts um zwei Uhr die ganze Zeit mit Martinshorn fahren?
Silke Grothaus: Mich stört, dass mittlerweile fast jeder Kleingärtner einen Schlüssel für die Poller am Burenkamp hat. Eigentlich sollten nur Anwohner und der Kleingärtnervorstand Schlüssel bekommen. Aber dann hat man Schlüssel genommen, die manüberall nachmachen lassen kann.
Klaus Mersmann: Was sollen die ganzen Schrott-Lkw auf der Sutthauser Straße? Die fahren doch nur da lang, um das Lotter Kreuz zu umgehen.
Hans-Heinrich Dethlefs: Die Lebensqualität am Kalkhügel ist gut. Der Edeka-Markt hat sich zu einem richtigen Treffpunkt entwickelt. Nur die Brinkstraße ist ein Problem. Sie wird zur Rennstrecke für die Schüler. Wir vermissen die Stadt. Sie müssteöfter blitzen.
Barbara Wiesehahn: Die Öffnungszeiten der Grünabfallsammelplätze sind eine Katastrophe. Außerdem sind die Mitarbeiter teilweise richtig unverschämt. Wenn man freundlich um Hilfe bittet, bekommt man eine patzige Antwort. Man traut sich schon nicht mehr zu fragen.
Gerhard Krause: Die Lissy-Rieke-Straße sollte bergauf zur Einbahnstraße werden. Irgendwann kommt es zu Unfällen, weil die Lkw an der Kreuzung zur Sutthauser Straße zur Gefahr werden. Es ist zu eng, und der Radweg kreuzt.
Ingrid Brönstrup: Es ist schade, dass der NP-Markt weg ist. Da hatte man immer kurze Wege zum Einkaufen. Jetzt sind sie zu weit.
Gesine Kulessa: Mir gefällt es hier gut. Das ist richtig schön.
Sabine Rudolph: Wir fühlen uns hier sehr wohl. Es ist nur schade, dass viele nach dem Grillen am Ziegenbrink ihren Müll zurücklassen. Die Stadt sollte Mülleimer aufstellen. Außerdem sind die Radwege ständig zugeparkt, und es liegen Scherben herum.
Susann Körte: Die Verkehrsbelastung ist ein großes Problem. Besonders in den 30Zo-nen hält sich fast keiner ans Tempolimit.
Günter Wehmeler: Der Bolzplatz am Bergerskamp, den die Stadt versprochen hat, muss endlich gebaut werden.

DIE RADWEGE SIND STÄNDIG ZUGEPARKT, beklagte sich Sabine Rudolph bei der Volontärin Meike Hohenbrink. Das sei gefährlich. Frau Rudolph betonte jedoch: " Wir fühlen und hier richtig wohl."

Bildunterschrift:

TEMPO 30, ABER NUR WENIGE HALTEN SICH DRAN: Besonders auf der Maqdalenenstraße und der Brinkstraße beobachten Anwohner täglich, dass Autofahrer das Tempolimit deutlich überschreiten. Außerdem werde wild geparkt. Fotos: Egmont Seiler

Autor:
mho, six


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