User Online: 1 | Timeout: 10:19Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Grünabfälle nicht länger zum Piesberg bringen"
Zwischenüberschrift:
Kleingärtnerverein Süd feierte sein 80-jähriges Bestehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schölerberg (hmd)

80 Jahre Arbeit für die Umwelt: Am Samstag beging der Kleingärtnerverein Süd mit musikalischer Unterstützung vom Shanty-Chor in seinem Vereinshaus seinen runden Geburtstag. Doch die Gartenfreunde sind verärgert, dass sie die Grünabfallcontainer des Abfallwirtschaftsbetriebs nicht nutzen dürfen.

Erster Gratulant war Bürgermeister Burkhard Jasper, der die Arbeit der Vereinsmitglieder lobte: " Wenn Menschen sich nicht engagieren, kann es nicht funktionieren." Nicht nur die Kleingärtner sondern auch die Allgemeinheit könne sich in den Gartenanlagen erholen und " Abläufe der Natur verfolgen. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich", so Jasper.

Hans-jürgen Glässer, der erste Vorsitzende des Bezirksverbandes, hob in seinem Grußwort hervor, dass sich die Kleingärtner dem " Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und Umweltschutz" verschrieben hätten.

Für die Kleingärtner ist nicht nachvollziehbar, dass sie ihre Grünabfälle zum Piesberg bringen müssen. Zwar stellt der Abfallwirtschaftsbetrieb mittlerweile jährlich zwei Container zur Verfügung, doch die seien schon voll, wenn die Kleingärtner nur das städtische Gelände in Schuss halten, sagte der Vereinsvorsitzende Heinrich Beßmann.

Problematisch sei zudem, dass die 516 Mitglieder ihre Gärten in sieben verschiedenen Außenanlagen haben: Wo also sollen die Container hingestellt werden, um allen Gartenfreunden gerecht zu werden?

Ein weiteres Problem: Der Verein hat keine Kontrolle darüber, ob nicht Unbefugte die Container füllen, vielleicht sogar mit Abfällen die gar nicht hineingehören. Die Kleingärtner plädieren dafür, dass die Satzung in ihrem Sinne geändert wird. " Wir würden auch für die Benutzung zahlen, sofern sich der Betrag in einem vernünftigen Rahmen bewegt", fasste Beßmann zusammen.

Der Vereinsvorsitzende ärgerte sich außerdem, dass der Vorsitzende des Landesverbandes der Niedersächsischen Gartenfreunde, Hans Senger, auf die Einladung des Kleingärtnervereins Süd überhaupt nicht reagiert hatte.

Bildunterschrift

STRAHLENDE SONNE, strahlende Gesichter: An der Feier des Kleingärtnervereins Süd nahmen auch Politiker teil. Das Foto zeigt (von links): Ratsherrn Ramis Konya (SPD), die Vorstandsmitglieder Klaus Riegener und Karl-Heinz Sdrenka, Bürgermeister Burkhard Jasper (CDU), Ratsherrn Uwe Körte (SPD), Ratsfrau Annegret Gutendorf (CDU), den Vorsitzenden Heinrich Beßmann und den Nahner Ortsbürgermeister Erich Lauven (CDU). Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
hmd


Anfang der Liste Ende der Liste