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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wieder ruhiger schlafen ab Frühjahr 2006
Zwischenüberschrift:
Grünes Licht vom Bund: Entlang der Bahnstrecke Münster-Bremen werden Schallschutzwände gebaut
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück erhält jetzt definitiv entlang der Bahnstrecke Münster-Bremen an mehreren Stellen Schallschutzwände. Die Bundesregierung hat den Arbeiten zugestimmt. Kosten: fünf Millionen Euro.

Das Projekt wird vom Bund finanziert, der seit 1999 für den Lärmschutz an bestehenden Schienenstrecken jährlich 51 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Der neue Schallschutz wird ab Herbst 2005 an folgenden Stellen errichtet: In den Stadtteilen Wüste und Kalkhügel, nördlich der Bahnstrecke von der Straße " Am Freibad" bis über die Straße " An der Petersburg" (Länge: 1760 Meter). Außerdem wird es südlich der Bahnstrecke zwischen " Feldstraße / Knappsbrink" und der Straße " An der Petersburg" (Länge: 1400 Meter) eine Schallschutzwand geben. Auch nordwestlich der Bahnlinie vom Ickerweg bis über die Brücke in Höhe Nordalbinger Weg (Länge: 530 Meter) und südwestlich der Bahnstrecke zwischen Haster Weg und Bahlweg wird gebaut. Die Arbeiten dauern etwa ein halbes Jahr bis zum Frühjahr 2006.

Wie Hans-jürgen Frohns, Pressesprecher der Deutschen Bahn AG (DB) für Bremen und Niedersachsen, gestern mitteilte, wird die neue Mauer etwa zwei bis drei Meter hoch und fünf Zentimeter stark sein. Sie soll aus Aluminiumwänden bestehen, die in Metallverstrebungen eingelassen werden. Ein Gutachten habe belegt, dass an den genannten Stellen die zulässige Schallgrenze von 70 Dezibel tagsüber und 60 Dezibel nachts überschritten werde, erklärte Frohns. Diese Richtwerte gelten für reine Wohngebiete. Hausbesitzer, die nicht im Bereich der neuen Schallschutzwand wohnen, aber dennoch laut Gutachten durch den Lärm beeinträchtigt sind, werden von der Deutschen Bahn AG angeschrieben. " Es wird hier nach anderen Lösungen gesucht", sagt Frohns. Dies könne zum Beispiel der Einbau von Schallschutzfenstern sein. Das müsse jedoch im Einverständnis mit den Anwohnern geschehen, die einen Teil der Kosten selber tragen müssten.

Bildunterschrift

HIER SOLL KÜNFTIG EINE SCHALLSCHUTZWAND STEHEN. Sie führt nördlich der Eisenbahnstrecke zwischen der Straße " Am Freibad" bis zur Straße " An der Petersburg". Hier der Blick von der Brücke hinüberzum Petersburger Wall.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Meike Hohenbrink


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