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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wegen Tempo 30 den Zebrastreifen wegrationalisiert
Zwischenüberschrift:
Kirchenkamp: Eltern wollen sichere Überquerungshilfe für ihre Kinder - Stadt verweist auf neue Bestimmungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Am Kirchenkamp hat die Stadt den Zebrastreifen wegrationalisiert. Begründung: Überquerungshilfen in Tem-po-30-Zonen seien entbehrlich. Und der Kirchenkamp sei nach dem Umbau eine vollwertige Tempo-30-Zone geworden. Viele Eltern sehen das anders. Und unter den Planem gibt es dazu unterschiedliche Auffassungen.

Petra Kröner, eine Mutter aus dem Katharinenviertel, ärgert sich über den fehlenden Zebrastreifen. Seit der Umgestaltung, die im Mai abgeschlossen wurde, sei der Schulweg für ihre Tochter Francesca unsicherer geworden, sagt sie. Der Kirchenkamp werde viel stärker befahren als die verkehrsberuhigten Straßen im Viertel. Im Interesse der Schulkinder müsse der Zebrastreifen unbedingt wiederhergestellt werden, fordert Petra Kröner.

Wir haben bei der Stadt nachgehakt und erfahren, dass es innerhalb der Verwaltung unterschiedliche Auffassungen gibt. Durchgesetzt hat sich Norbert Obermeyer, als Fachdienstleiter Straßenverkehr verantwortlich für solche Abwägungsfragen.

Obermeyer beruft sich auf eine Regelung zur Gestaltung von Tempo-30-Zonen, die erst seit wenigen Jahren in Kraft ist. Auf Fußgängerampeln, Überquerungshilfen und Fahrbahnmarkierungen in der Mitte könne verzichtet werden, wenn die gesamte Straßengestaltung auf Tempo 30 abgestimmt werde. Und das sei am Kirchenkamp mit Aufpflasterungen und der Rechts-vor-links-Regelung zweifellos der Fall. Es handle sich auch nicht um eine Hauptverbindungsstraße, so dass " keine ernsthaften Konflikte" zu erwarten seien.

" Muss man denn warten, bis etwas passiert?", fragt Petra Kröner, die es nicht verstehen kann, dass nach formalen Kriterien entschieden werde. Wer mit Kindern die Straße überquere, merke doch sofort, wie wichtig ein Zebrastreifen sei.

Bildunterschriften

HIER FEHLT EIN ZEBRASTREIFEN, sagt Petra Kröner, die hier mit den Kindern die Straße Am Kirchenkamp überquert.

Foto: Elvira Parton
Autor:
rll


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