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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Naturnah, sauber und gepflegt - so wird's gewünscht
Zwischenüberschrift:
Grünflächen-Umfrage ausgewertet
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück (Eb.) 308 Bürgerinnen und Bürger haben sich in Osnabrück an der bundesweiten Online-Befragung zu den Grünflächen in der Stadt beteiligt. Damit lagen sie im Mittelfeld der Städte. An der Spitze waren die Nürnberger mit mehr als 1000 Teilnehmenden. Bremen erhielt 154, Braunschweig 351, Hannover 518 und Oldenburg 441 Rückmeldungen.

Im Mai und Juni hatten die Bürger die Möglichkeit, im städtischen Internetauftritt ihre Meinung zu den Grünflächen zu sagen. Initiiert hatten die bundesweite On-line-Befragung zu Grünflächen die Gartenamtsleiterkonferenz beim Deutschen Städtetag (GALK) und die " KommunaleGemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung" (KGST). Dabei wurde nicht nur nach der Meinung über bereits vorhandene Grünanlagen gefragt. Die Antworten sollten auch Anhaltspunkte für die Planung und Gestaltung zukünftiger Vorhaben geben.

Mit 56 Prozent nutzten mehr Männer als Frauen die Online-Befragung in Osnabrück. Die meisten Teilnehmenden sind zwischen 18 und 40 Jahre alt. Den meisten sind Grünflächen und Parks in der Stadt (78 Prozent), aber auch Feld, Flur und Wald am Stadtrand (60 Prozent) besonders wichtig. 43 Prozent sind der Ansicht, dass Spielplätze nicht fehlen sollten. Auch an stark befahrenen Straßen setzen sich 34 Prozent für Bäume und Grün ein.

Viele kritisieren, dass es im Stadtbereich zu wenig Grünflächen und kaum Sitzgelegenheiten gibt. 58 Prozent halten die " Durchgrünung" der Stadt für unzureichend, ein Drittel der Befragten ist damit zufrieden. Den gärtnerischen Zustand der Grünanlagen finden 40 Prozent gut, 13 Prozent sehr gut. Die Gestaltung der Anlagen empfinden 13 Prozent als gelungen und 31 Prozent als überwiegend gelungen.

Bei der Bepflanzung sprechen die Bürger eine naturnahe, wildwüchsige Gestaltung, schöne Baumbestände und eine saubere, gepflegte Anlage an. Sehr gut kommt die jährlich wechselnde Bepflanzung mit Frühjahrs- und Sommerblumen in der Innenstadt und an den Ausfallstraßen an. Die Radfahrer und Wanderer sind darüber hinaus mit der Routenbeschilderung sehr zufrieden.

Am häufigsten wird von den Befragten der Schlossgarten besucht, gefolgt vom Rubbenbruchsee, dem Schölerberg und dem Bürgerpark. Am besten gefällt ihnen, dass sie in den Parks gut spazieren gehen, Ruhe finden und sich an der Schönheit der Bepflanzung erfreuen können.
Autor:
Eb.


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