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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürger im Einklang mit der Politik: Ja zur BUGA 2015
Zwischenüberschrift:
Stimmenfang in der Innenstadt: Projekt muss finanzierbar sein - Ärger über Kürzungsabsicht des Landkreises
Artikel:
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Originaltext:
Ja, aber": Das ist die gegenwärtige Haltung von Bürgern und Politikern zur Bundesgartenschau 2015 in Osnabrück. Das Großereignis sei ein Gewinn für die Stadt, sofern es finanzierbar ist.

Die BUGA war gestern erneut Gesprächsthema, nachdem Georg Schirmbeck, Sprecher der CDU-Mehrheit im Kreistag, verkündet hatte, der Landkreis werde seine schon zugesagte Beieiligungan dem Projekt drastisch kürzen. Das sorgte in der Stadt für Unmut.

Der Bundestagsabgeordnete habe eine schädliche Debatte zum falschen Zeitpunkt angestoßen, meinten die Ratsfraktionen der CDU, FDP und SPD übereinstimmend. Allein die Grünen forderten einen sofortigen Ausstieg aus den BUGA-Planungen.

Die meisten der in der Innenstadt befragten Passanten freuen sich auf die Bundesgartenschau. Um das Projekt zu finanzieren, dürfe es aber nicht zu Einsparungen zum Beispiel Im sozialen Bereich kommen.

Nach Auskunft der Stadtverwaltung wird derzeit noch an einem vertragsreifen Konzept für die BUGA gearbeitet. Die bereits angelaufenen vorbereitenden Maßnahmen dienten auch dazu, das Naherholungsgebiet am Piesberg zu entwickeln. Es werde kein Geld in den Sand gesetzt.

MARCUS RüDIGER (33): " Ich bin auf jeden Fall für die BUGA. Wie das Beispiel Essen 1965 gezeigt hat, kann eine Stadt ihr Image gerade durch eine BUGA, langfristig gesehen, aufwerten. Außerdem könnte der Piesberg durch die BUGA ein landschaftlich sehr attraktives Gesicht erhalten."

DAGMAR SIEVERTSEN (60): " Ich wurde es unheimlich toll finden, wenn die BUGA nach Osnabrück kommen würde. Allerdings muss man sich auch Gedanken um die Finanzen machen. Eigentlich ist die Frage ganz einfach zu beantworten: Wenn kein Geld da ist, sollte man es besser lassen,"

SEBASTIAN WEITKAMP (31): " Ich weiß über die genauen Zahlen nicht Bescheid, aber Fakt ist: Wenn aus der Finanzierung der BUGA Kürzungen im sozialen Bereich resultieren, bin ich dagegen. Die BUGA ist zeitlich begrenzt, eine KITA jedoch nicht. Das Geld sollte lieber in solche Bereiche fließen."

BRIGITTA KEMPER (67); " Für den Piesberg ist die BUGA eindeutig ein Gewinn. Wir waren früher oft dort spazieren. Eine professionelle Bepflanzung wäre wunderschön. Im Hinblick auf das Drama des Jugendhilfetags müssen jedoch die Finanzen unter Kontrolle bleiben." Fotos: Lewandowski

FRANZ-JOSEF OTTE (69): " Ich sage ganz klar | a zur BUGA. Osnabrück braucht unbedingt Highlights, die den Bekanntheitsgrad der Stadt vergrößern. Eine BUGA ist dafür die beste Möglichkeit. Wenn man außerdem die Finanzierung geschickt anstellt, verschuldet man sich auch nicht so hoch."

NELE JAMIN (34): " Eine BUGA in Osnabrück muss nicht sein. Ich habe schon eine Reihe an BUGAs gesehen und war eher enttäuscht. Viele von denen waren wenig nachhaltig angelegt. Meist sind solche Events ein einmaliges Ereignis und verschwinden schnell wieder. Für Osnabrück zu schade."


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