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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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SPD: Center ja, aber nicht im Gericht
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Für Einkaufszentrum im Wöhrl-Komplex - L+T-Pläne "sehr positiv" beurteilt
Artikel:
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Originaltext:

Die SPD spricht sich für ein Einkaufszentrum im Wöhrl-Komplex aus. Das Center dürfe aber nicht mehr als 15000 Quadratmeter Verkaufsfläche haben und müsse an die Fußgängerzone angebunden sein. Der Neumarkt solle autofrei werden,

Partei und Fraktion haben sich in einer gemeinsamen Sitzung auf zentrale Eckpunkte zu einem Einkaufszentrum und der künftigen Funktion des Neumarktes geeinigt. " Wir müssen etwas tun, sonst werden wir von anderen Städten bald abgehängt", sagte SPD-Fraktkionschef Ulrich Hus, der gestern zusammen mit den Parteivorsitzenden Renate Buethge und Frank Henning die Eckpunkte vorstellte. Das Justizviertel, auf das der Hamburger Projektentwickler ECE ein Auge geworfen hat, ist nach Meinung der SPD ungeeignet. Jeansreklame in den Fenstern des Landgerichts - das könne wir uns einfach nicht vorstellen", sagte Frank Henning. Der Umzug des Justizapparates wäre sehr teuer. Hus hält ein Center an diesem Standort deshalb für " sehr unwahrscheinlich". Klarer Favorit für die SPD ist der Wöhrl-Komplex. Dieser Standort, an dem mehrere Investoren Interesse zeigen, würde die nördliche Johannisstraße aufwerten, meint die SPD.

" Sehr positiv" beurteilen die Sozialdemokraten auch die Pläne von L+ T-Chef Dieter Rauschen, das Bekleidungshaus in Richtung Herrenteichsstraße auszubauen. Denkbar sei darüber hinaus ein Umbau des Woolworth-Quartiers nördlich der Kamp-Promenade, sagte Hus. Die Kamp-Promenade sei ein gutes Beispiel, wie ein Center in die City zu integrieren sei. Die SPD lehnt ein geschlossenes Einkaufszentrum ab, das die Kunden im eigenen Haus hält. Das hätte schlimme Folgen für den Einzelhandel.

Die SPD schließt sich dem Urteil der Cima-Gutachter an, die die Folgen eines Centers für den Einzelhandel untersucht hatten: Die Stadt könnte ein Zentrum mit 15 000 Quadratmeter Einkaufsfläche gut gebrauchen, ein größeres Center würde den heutigen Einzelhandel schwer treffen.

Voraussetzung aller Center-Pläne ist nach Meinung der SPD " die zukunftsfähige Gestaltung" des Neumarktes. Die Vernetzung zwischen Center und City könne nur gelingen, wenn der Platz langfristig autofrei werde. In einem ersten Schritt sollte der Autoverkehr auf zwei Spuren verengt werden. Die SPD erwartet, dass nach Vorlage des Masterplans rasch Entscheidungen über die Funktion und Zukunft des Neumarktes getroffen werden können. " CDU und FDP sind in der Sache zwei Jahre herumgeeiert", kritisiert Hus. Der Schaden sei in der Neurnarkt-Passage zu besichtigen. Hus: " Der Tunnel hat keine Zukunft, wenn die Entwicklung oberirdisch nicht in Gang kommt."

Bildunterschrift: DAS JUSTIZVIERTEL (im Vordergrund das Landgericht) ist nach Meinung der SPD nicht für ein Einkaufszentrum geeignet. Partei und Fraktion favorisieren den Wöhrl-Komplex als Standort für ein 15 000 Quadratmeter großes Center.Foto: Michael Hehmann
Autor:
hin


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