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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Vorsichtiger Optimismus im Einzelhandel
Zwischenüberschrift:
Kolkmeyer: Es geht langsam aufwärts
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Vorsichtiger Optimismus im Einzelhandel

Kolkmeyer: Es geht langsam aufwärts

Osnabrück (hin) Im Osnabrücker Einzelhandel macht sich vorsichtiger Optimismus breit. " Wir haben das Gefühl, dass der Konsum langsam anzieht", sagt der Vorsitzende des Einzelhandelsverbandes der Stadt, Dirk Kolkmeyer.

Sieben Tage vor der Eröffnung der Kamp-Promenade äußerte sich Kolkmeyer in einem Interview über die Lage und Perspektiven des städtischen Einzelhandels. Der Eröffnung des Kamps sehe der städtische Handel mit Freude entgegen, denn mit der Promenade würden Defizite im innerstädtischen Warenangebot ausgeglichen. Das offene Center im Herzen der Stadt werde die lang gestreckte Fußgängerzone aufbrechen und einen Rundlauf erzeugen.

Einem zweiten Center erteilte der Sprecher des Einzelhandels ein klare Absage. Center nach dem ECE-Muster seien einheitlich und austauschbar. Kolkmeyer ist überzeugt, dass der Trend zum geschlossenen Center irgendwann kippen wird und die Kunden das unverwechselbare Profil einer Innenstadt höher schätzen werden. Osnabrück sollte sich dem Mode-Trend nicht ausliefern, sondern am eigenen Profil arbeiten. Die Kamp-Promenade werde das Profil schärfen, ein ECE-Center würde es zerstören.

Sympathie hegt Kolkmeyer für die Idee von L+ T-Chef Dieter Rauschen, der das Textilkaufhaus schrittweise zu einem Einkaufscenter mit zusätzlich 10000 Quadratmeter Verkaufsfläche ausbauen will - vorausgesetzt, das ECE-Center wird nicht verwirklicht. Kolkmeyer begrüßt das geplante " langsame Flächenwachstum", das die Stadt besser voranbringen würde als " die Eröffnung von 25000 Quadratmetern an einem Tag".

Die südliche Innenstadt ist nach Ansicht des Einzelhandels-Vorsitzenden nicht mehr " innenstadtrelevant". Es sei sinnvoller, den Bereich auf die Nahversorgung umzustellen. Der Prozess sei schon im Gange. " Es ist sehr schwer, für die Johannisstraße eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird", sagte Kolkmeyer. (Das Interview im Wortlaut auf Seite 19.)
Autor:
hin


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