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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Es ist sowieso doch schon alles entschieden"
Zwischenüberschrift:
Resignation zum Thema Bahr
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Es ist sowieso doch schon alles entschieden"

Resignation beim Thema " Bahr"

Westerberg (rei) " Unser Standort an der Lengericher Landstraße ist zu klein geworden." Erstmalig nahmen auf einer CDU-Veranstaltung im Park-Hotel Bahr Vertreter Stellung zu dem geplanten Umzug des Baumarktes an die Blankenburg. Die anwesenden Anwohner dagegen machten ihrem Ärger über den geplanten Baumarkt in ihrer Nachbarschaft Luft.

" Wir haben die Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe ein größeres Geschäft zu eröffnen und unseren Kundenstamm zu halten", sagte Bahr-Prokurist Thomas von Petersdorff-Campen, zuständig für die Expansion seines Unternehmens in Norddeutschland. Die Vergrößerung sei im Hinblick auf die zu erwartende Konkurrenz durch Ikea nötig, verteidigte er die Pläne gemeinsam mit Geschäftsführer Stefan Graw.

Wolfgang Gurk von der Wirtschaftsförderung Osnabrück unterstützte die Argumente. " Ich habe Verständnis für die Pläne von Bahr", äußerte sich Gurk. In der Baumarkt-Branche herrsche ein starker Verdrängungswettbewerb. In Osnabrück hätten kleinere Filialen von Obi und Bauhaus deshalb schließen müssen. Besonders das Gartencenter sei im Konkurrenzkampf wichtig, betonte Gurk. Die Umsatzsteigerung von Garten-, Camping- und Freizeitprodukten sei deutlich höher als bei der klassischen Baumarktware.

Die Stimmung unter den rund 80 anwesenden Anwohnern war resignativ. " Es ist sowieso doch schon alles entschieden", ärgerte sich ein Zuhörer, der sich wie die anderen Nachbarn über das höhere Verkehrsaufkommen und den damit verbundenen Lärm ärgerte.

Eine Anwohnerin warf den Politikern vor, sie wollten den Baumarkt aus Hellern abschieben. Sie habe gehört, wie eine Politikerin gesagt habe: " Gott sei Dank, den Schandfleck Bahr sind wir los", wütete sie. Ein solcher Satz sei nicht gefallen, hielten die CDU-Vertreter Dr. Garsten Vollmer, Vorsitzender des Ortsverbandes Westerberg-Weststadt, und Dr. Clemens Diessel, Vorsitzender des Ortsverbandes Hellern, dagegen. Ansonsten hielten die beiden Politiker sich an diesem Abend mit Äußerungen zurück. " Ich bin noch nicht so festgelegt, wie alle denken", äußerte sich Diessel zu den Bauplänen.
Autor:
rei


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