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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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CDU und FDP: Klares Ja zu Einkaufscenter
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Thiel: Der Wettbewerb ist eröffnet
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CDU und FDP: Klares Ja zu Einkaufscenter

Thiel: Der Wettbewerb ist eröffnet

Osnabrück (hin) CDU und FDP haben sich grundsätzlich für den Bau eines Einkaufszentrums in der Innenstadt ausgesprochen. Osnabrück brauche ein Center, um seine Funktion als Einkaufsstadt zu bewahren, teilten die beiden Fraktionen am Montag mit.

Die Ratsmitglieder von CDU und FDP hatten sich am Samstag in einer Klausurtagung ausschließlich dem Thema Einkaufszentrum gewidmet. In der gemeinsamen Erklärung sprechen sich Irene Thiel (CDU) und Thomas Thiele (FDP) für " offen gestaltete Shopping-Center in der Innenstadt aus". Die Fraktionen seien bereit, die Voraussetzungen für entsprechende Investitionen zu schaffen. Allerdings müsse sichergestellt werden, dass " neue und vorhandene Verkaufsflächen durch einen passenden und interessanten Branchenmix genutzt" würden. Die Politik müsse entsprechende planungsrechtliche Vorgaben machen.

" Wir gehen völlig offen an die Sache heran", sagte CDU-Sprecherin Irene Thiel gestern. Die Mehrheitsgruppe wolle den Investoren signalisieren: " Wir sind bereit, Vorschläge wohlwollend zu prüfen." Thiel bekräftigte, dass die Mehrheitsgruppe keine Entscheidung über vorliegende Pläne oder Konzepte getroffen habe. So sei ein Shopping-Center am Landgericht ebenso denkbar wie im Wöhrl-Komplex oder an der Großen Straße. UT-Chef Dieter Rauschen spielt mit dem Gedanken, das Textilkaufhaus schrittweise zu einem Einkaufszentrum auszubauen, wenn am Neumarkt kein Center gebaut wird. " Der Wettbewerb ist eröffnet", sagte Irene Thiel.

CDU und FDP haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema Einkaufszentrum befasst. Die Fraktionen sprachen mit Vertretern von Einzelhandel und

" Wir verlieren, wenn wir nichts tun"

Industrie- und Handelskammer (IHK), diskutierten mit Gutachtern und Stadtplanern. Außerdem besuchten sie die ECE-Center in Hamm, Wuppertal, Siegen und Lüdenscheid, wo sie mit den jeweiligen Center-Managern, Stadtplanern und Politikern sprachen. In allen Standorten hätten die Vorteile überwogen, so Irene Thiel. Der Kundenzulauf sei gestiegen und die Handelszentralität der Städte gestärkt worden. Die Center hätten nicht unerhebliche Nachfolgeinvestitionen ausgelöst. " Wir würden verlieren, wenn wir nichts tun", bekräftigte die CDU-Sprecherin.
Autor:
hin


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