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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Berliner Planer sollen den Neumarkt retten
Zwischenüberschrift:
Auftrag für Masterplan vergeben
Artikel:
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Originaltext:
Berliner Planer sollen den Neumarkt retten

Auftrag für Masterplan vergeben

Osnabrück (hin)
Das Berliner Büro Gewers, Kühn und Kühn hat den Auftrag für die Neugestaltung des Neumarktes erhalten. " Wir verstehen uns als Vermittler zwischen Kommune und Investoren", sagt Georg Gewers, der die so genannte Masterplanung leiten wird.

Gewers lebt in Berlin, aber das Neumarkt-Problem ist ihm vertraut: Der Architekt stammt aus Hagen a. T. W, und hat 1981 am Carolinum sein Abitur gemacht. Nach mehreren Stationen, darunter auch im Ausland, gründete er mit seinen Partnern das Planungsbüro in Berlin.

Der Stadtrat hatte in nicht öffentlicher Sitzung dem Berliner Büro den Zuschlag erteilt. Nach Meinung der CDU/ FDP-Ratsmehrheit bringt die " international renommierte Firma" große Erfahrungen im Verfahrensmanagement mit. Besonders wichtig sei, dass sich Gewers, Kühn und Kühn nicht vorab auf ein bestimmtes Verkehrskonzept für den Neumarkt festgelegt hätten.

Die SPD lehnte den Vorschlag von CDU/ FDP ab, weil nach ihrer Ansicht zunächst eine Projektgesellschaft gegründet werden sollte, die unter Beteiligung der Stadt einen Projektentwickler mit der Masterplanung beauftragt. Die Grünen kritisierten, dass die Form der Projektgesellschaft und ihr Verhältnis zur Stadt nicht geklärt seien. Auch sei nichts über die Kosten bekannt.

Zum Auftrag für Gewers, Kühn und Kühn gehört die Bildung einer Projektgesellschaft mit privaten Partnern. Nach dem Willen von CDU und FDP soll sich die Stadt nicht an dieser Gesellschaft beteiligen. Das Gewers-Team wird einen Zeitplan für die weiteren Schritte entwerfen. Ziel ist ein " vernetzter Masterplan" für die künftige Gestaltung des Neumarktes.

Über etwaige Konzepte für den Neumarkt wollte Georg Gewers nichts sagen: " So weit sind wir noch lange nicht". In den kommenden Wochen werde das Büro alle Fakten zusammentragen und alle Gutachten sichten, darunter das Bürgergutachten zum Neumarkt und das Cima-Gutachten über die möglichen Folgen eines Einkaufszentrums. Gewers: " Im Moment ist das noch wie ein Blick aus dem Hubschrauber." Er verstehe sich als " Moderator", der die zum Teil widerstrebenden Interessen zu bündeln versuche.

Das jüngste Großprojekt des Büros ist der Umbau des Marstallplatzes in München mit Erweiterung der Staatsoper. 51 Millionen Euro werden dort investiert. Im Wettbewerb um die Gestaltung des Bahnhofsplatzes in München mit Verknüpfung von S-Bahn und Transrapid holten die Berliner den ersten Preis.

Insgesamt elf Unternehmen hatten sich um den Masterplan-Auftrag in Osnabrück beworben. Sechs waren vom Lenkungsausschuss Neumarkt in die engere Wahl genommen worden. (Internet: gkk-architekten.de)
Autor:
hin


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