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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Grün ist die Farbe des Wildkrauts
Zwischenüberschrift:
Tatort Gartenzaun: Kein Pardon für städtisches Unkraut auf Nachbargrundstück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Grün ist die Farbe des Wildkrauts

Tatort Gartenzaun: Kein Pardon für städtisches Unkraut auf Nachbargrundstück

Weststadt (dh) Unkraut vergeht nicht: Die 77-jährige Gerda Scheide beklagte sich seit langem schon über den Zustand eines städtischen Kleinods an der Ernst-Sievers-Straße, das der Sportanlage Illoshöhe angegliedert ist.

Extremer Pollenflug und massenweise Unkraut hatten die Gartenarbeiten auf ihrem Grundstück, das an die städtische Fläche grenzt, erschwert. " Mehrfach habe ich schon bei den Arbeitern an der Illoshöhe angefragt, wann denn jemand kommt, um die Anlage zu pflegen." Geschehen sei bisher jedoch nichts, moniert die Frau.

Bei einer Ortsbesichtigung wollten sich Jörg Schirmbeck, Fachdienstleiter Sport, und sein Kollege Andreas Schröer ein genaueres Bild vom Zustand des Grundstücks machen. Schröer, Organisationsleiter der städtischen Sportanlagen, kennt das Areal gut. Im vergangenen Jahr stellte er dem Ehepaar Scheide in Aussicht, dass die Fläche mit Rasen gesät werde. Doch der Bau des neuen Kunstrasenplatzes auf der Illoshöhe habe die Kapazitäten des Personals erschöpft. Auch in Zukunft sieht Schirmbeck keine Möglichkeiten, das Stammpersonal für eine intensive Pflege des Grundstücks abzustellen. " Denkbar wäre, dass wir jemanden für die Arbeiten einsetzen, der im Rahmen von Sozialstunden für uns tätig ist", sagte er.

Für Schröer eine gute Alternative, um das gute nachbarschaftliche Verhältnis mit Scheides zu erhalten: " Wir versuchen zumindest das Unkraut auf dem angrenzenden Seitenstreifen zu entfernen." Weitere Maßnahmen könnten aber erst bei verbesserter Personalstärke in Erwägung gezogen werden.

DEM UNKRAUT WIRD DER GARAUS GEMACHT: Gerda Scheide freut sich über einen Kompromissvorschlag von Jörg Schirmbeck (rechts), Fachdienstleiter Sport, und Andreas Schröer (Mitte), Organisationsleiter der städtischen Sportanlagen. Bis auf das Unkraut macht die Fläche an der Ernst-Sievers-Straße aber einen guten Eindruck. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
dh


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