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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Interkultureller Lerneffekt: Jugendliche diskutieren Bodenschutz
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Jugendkonferenz im Museum am Schölerberg - Vertreter aus Angers, Haarlem und Osnabrück dabei - Fazit: Jeder kann einen Beitrag leisten
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Interkultureller Lerneffekt: Jugendliche diskutieren Boden...

Jugendkonferenz im Museum am Schölerberg - Vertreter aus Angers, Haarlem und Osnabrück dabei

Osnabrück (ck) 79 Jugendliche aus drei Nationen rückten in den vergangenen drei Tagen zusammen, um an einem Thema zu arbeiten, das alle gleichermaßen angeht: den Bodenschutz. Auf dem Jugendkongress diskutierten sie in Gruppen Probleme und entwarfen Lösungsansätze.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Dreierstädtepartnerschaft zwischen Osnabrück, Angers und Haarlem veranstaltete das Museum am Schölerberg den internationalen Kongress. " Ich habe am Anfang gedacht, das Thema sei nicht so bedeutend, aber hier wird einem schnell klar, wie wichtig es ist, die Umwelt zu schützen", erzählte David Grant. " Einige Themen behandelt man in der Schule, über Bodenschutz weiß aber kaum jemand etwas."

In Workshopsarbeiteten die Gruppen die wichtigsten Aspekte ihres Bereichs heraus und diskutierten Lösungsvorschläge. Der Workshop " Wüstenbildung" machte sich Gedanken über unbrauchbar gemachten Boden: " Man kann zum Beispiel verstärkter alternative Energiequellen nutzen, um die Rodung des Waldes und die Wüstenbildung zu stoppen", erklärt Johannes Schmidt. " Solarenergie anstelle von Feuerholz wäre da eine Idee." Auch die Gruppe " Verseuchte Böden" sprach sich für die Nutzung alternativer Energien aus. " Viele Böden sind durch Chemikalien wie Pestizide und hoch konzentrierte Düngemittel verseucht, und das wirkt sich auch auf die Gesundheit der Menschen aus", wusste Martin Mauritz. " Auf organische Landwirtschaft, vielseitigere Bepflanzung und alternative Energien umzustellen wäre für die Umwelt und die Menschen entlastender."

Die wichtigsten Ergebnisse fassten die Jugendlichen in einem Abschlussplenum zusammen. In einem waren sich alle Teilnehmer einig: Jeder kann im alltäglichen Leben zum Schutz des Bodens beitragen. Die anfänglichen Bedenken waren am Kndeder Konferenzüber Bord geworfen. " Ich find' s toll, dass wir von der Stadt Osnabrück eingeladen wurden und hier so viele verschiedene Nationalitäten zusammenkommen", sagte Katharina Reich. Auch Martin Mauritz war begeistert: " Das hier hat einen interkulturellen Lerneffekt."
Autor:
ck


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