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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schuld an den verwaisten Plätzen ist "bürokratische Arroganz"
Zwischenüberschrift:
Zum Thema Grünabfallsammelplätze (in Haste)
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Urplötzlich verfügt der Amtsschimmel , Die Grünabfallplätze sind nur noch ab 12 Uhr geöffnet.

Die Annahme, nun würde aber um 12 Uhr der Schlagbaum hochgehen, ist dann doch ein Irrtum! Die vorwiegend älteren Menschen, die ihre Gartenabfälle an der richtigen Stelle entsorgen wollen, warten vergebens auf die Öffnung des Abfallplatzes. Da ich seit Bestehen des hiesigen Abfallplatzes den selben nahezu täglich in Augenschein nehme und gleichzeitig auch ständig für meine Gartenabfälle nutze, weiß ich, wovon ich rede.

Selbst wenn in den Anfängen der Lagermöglichkeiten Leichtfertigkeiten passiert . sind, so Ist dies weitgehend bei der Art des Abfallmaterials normalisiert. Die Stadt unterhält einen hunderttausendfach wert igen Fuhrpark wie Kräne, Hubwagen, Schredder, Mäher usw., so dass schmutzige Hände sich schon längst keiner mehr machen muss. Die Nutzung des Abfallplatzes wurde ganztägig und kontinuierlich von den Bewohnern genutzt.

Der Platz, weil er nun kaum noch genutzt werden kann wegen fehlender kontinuierlicher Öffnungszeiten, ist wie verwaist. Die Container stehen säuberlich wie auf einem Präsentierteller, gleich wie die Waggons im Güterbahnhof, die nicht mehr genutzt werden, weil sie in der Schnelle und in der Perfektion dem Lkw unterlegen sind.

Wenn ein Handwerker oder sonstiger Gewerbetreibender derartiges Verhalten an den Tag legen würde, wäre die Pleite innerhalb kürzester Zeit sicher. Die Frage ist, ist der Bürger für die Behörde oder umgekehrt verpflichtend verantwortlich? Was würde nun geschehen, wenn diesbezügliche Beamte und Angestellte im Wettbewerb mit anderen Personen nur einen Arbeiterstatus hätten und zu jeder Zeit gefeuert werden könnten?

Diese grünende Philosophie mit der entsprechenden Ideologie ist nicht für die jetzt Lebenden begreifbar zu machen. Die Abgaben an die Stadt sind nachweislich jährlich gestiegen, und die verachtenden Einfälle im besagten Falle sind erbärmliche bürokratische Arroganz.

Heinz Fischermann
In den Bleeken 32
Osnabrück
Autor:
Heinz Fischermann


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