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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bauen an der B 68: Jetzt haben die Bürger das Wort
Zwischenüberschrift:
Haste: Bebauungsplan liegt bis zum 14. Juni öffentlich aus
Artikel:
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Originaltext:
Bauen an der B 68: Jetzt haben die Bürger das Wort

Haste: Bebauungsplan liegt bis zum 14. Juni öffentlich aus

Haste (rll)

Fast 140 Wohnungen verspricht sich die Stadt von einem Baugebiet am Gut Honeburg. Das Siedlungsprojekt ist umstritten, weil es in einer Insellage an der B 68 entstehen soll - ohne Anbindung an den Stadtteil. Bis zum 14. Juni liegt der Entwurf für den Bebauungsplan öffentlich aus.

Der Entwurf trägt die Handschrift von Stadtbaurat Jörg Ellinghaus. Er will die Siedlung für freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Gartenhofhäuser reservieren. Die östliche Schleife soll über die Brücke an die Oldenburger Landstraße angeschlossen werden, die westliche an den Fürstenauer Weg. Auf diese Weise hofft der Stadtbaurat die Belastungen durch den Straßenverkehr gleichmäßig verteilen zu können. Die 12, 4 ha große Fläche wird zurzeit als Acker genutzt, sie gehört aber schon der stadteigenen Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft OGE. In den 90er Jahren war sie als Gewerbegebiet für das Güterverkehrszentrum vorgesehen. So steht es auch im gültigen Bebauungsplan.

Eine Wohnsiedlung an dieser Stelle sei doch aus ökologischer Sicht unbedenklicher als ein Gewerbegebiet, sagen Politiker der CDU / FDP-Mehrheitsgruppe. SPD und Grüne kritisieren dagegen die Insellage des geplanten Baugebiets, in der Befürworter eher einen zusätzlichen Reiz sehen. Als problematisch gilt jedoch die Lärmbelastung des nahe gelegenen Autobahnzubringers. Ein hoher Wall, kombiniert mit einer Lärmschutzmauer, werde aber für einen erträglichen Schallpegel sorgen, meint Ellinghaus. Diese Schutzvorrichtungen dürften den Quadratmeterpreis jedoch verteuern, und das, obwohl schon die OGE die Fläche nicht gerade billig erworben hat.

Ein weiterer Kostenfaktor: Auf dem Gelände befindet sich ein Truppenübungsplatz, auf dem Pioniere der britischen Armee gelegentlich Brücken bauen. Er soll nach Achmer verlegt werden - ebenfalls zu Lasten der zukünftigen Bauherren.

Jetzt sollen die Bürger ihre Meinung zu dem Vorhaben äußern. Die Pläne liegen im Fachbereich Städtebau aus und können auch im Internet unter www.osnabrueck.de unter die Lupe genommen werden.

Bis zum 14. Juni sind Gegner und Befürworter aufgerufen, ihre Stellungnahmen ins Verfahren einzubringen.

ZWEI SCHLEIFEN sollen das Baugebiet an der Honeburger Allee erschließen, die eine führt zur Oldenburger Landstraße, die andere zum Fürstenauer Weg.

ALS WOHNSIEDLUNG soll die Ackerfläche in der oberen Bildhälfte erschlossen werden (in der Mitte die B 68, links der Fürstenauer Weg, rechts die Oldenburger Landstraße). Foto: G. Westdörp
Autor:
rll


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