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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürger sollen beim Neumarkt mehr mitreden
Zwischenüberschrift:
Info-Abend der Agenda-Gruppen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (swa) Was wird aus dem Neumarkt? Diese Frage beschäftigt die Agenda-Arbeitskreise in der Stadt, weil " hier die größten Probleme, aber auch das größte Potenzial liegt", so Rolf Brinkmann vom Arbeitskreis Stadtplanung. Diese Gruppe sieht die Ansiedlung eines ECE-Großeinkaufszentrums im Landgerichtsgebäude überwiegend positiv. Die Mitglieder des Arbeitskreises Verkehr und Wirtschaft seien eher skeptisch, meint dessen Sprecher Nils Peters.

Beide Arbeitskreise begrüßen aber einmütig die Berufung von Thomas Haarmann und Margit Janke in den vom Stadtrat eingesetzten Lenkungsausschuss Neumarkt. Haarmann gehört dem Ausschuss als Mitglied des Agenda-Forums an, Janke wirkte am Bürgergutachten für den Neumarkt mit. Die Arbeitskreise sind sich aber auch einig, dass die Diskussion stärker als bisher mit den Bürgern geführt und in die Öffentlichkeit getragen werden müsse. Aus diesem Grund laden sie zu einer Informationsveranstaltung ein am Mittwoch, 26. Mai, 18 Uhr im Rathaus. Die Firma ECE, bekannt als Betreiber von großen Shopping-Zentren in vielen deutschen Städten, wird hier ihre Ideen vorstellen. Anschließend können die Teilnehmer, moderiert von Dr. Susanne Holtkamp, alles fragen können, was sie am ECE-Projekt interessiert, und diskutieren. Drei Themenschwerpunkte sind vorbereitet.

Wo soll die erwartete zusätzliche Kaukraft abgezogen werden, das ist eine Frage zum Schwerpunkt Wirtschaft. Wie steht ECF zum motorisierten Durchgangsverkehr auf dem Neumarkt, fragen zum Beispiel die Verkehrsplaner. Für die baulichen Änderungen am historischen Landgerichtsgebäude interessiert sich der Städtebau-Arbeitskreis.

Der steht der ECE-Ansiedlung grundsätzlich positiv gegenüber. Ein Grund, so Brinkmann: Die Shopping-Mall würde die bisher benachteiligte Seite, die südliche Innenstadt, beleben. Sie würde außerdem

" Einzelhandel stärken"

Leben auf den Neumarkt bringen können und damit das Stadtzentrum stärken.

Der Arbeitskreis Verkehr und Wirtschaft sieht das etwas anders, wie Peters berichtet. Auch diese Gruppe will den Einzelhandel in Osnabrück stärken. Die Chance dazu liege aber vor allem im eigenen Profil. Und eine Shopping-Mall werde man über kurz oder lang in Oldenburg, Münster oder Bielefeld finden. In Bad Oeynhausen gibt' s schon eine. Man habe nichts gegen zusätzliche Ladenflächen in Osnabrück. Aber ein anderes Konzept mit mehr Vielfalt wäre besser. Was ECE plane, sei " eine Stadt in der Stadt".

Rolf Brinkmann

nils Peters
Autor:
swa


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