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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Osnabrück hängt neben Dessau
Zwischenüberschrift:
Fotoausstellung Hamburger Kunststudenten zeigt Bilder aus Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück hängt neben Dessau

Fotoausstellung Hamburger Kunststudenten zeigt Bilder aus Osnabrück

Osnabrück/ Hamburg
Momentaufnahmen und zufällige Begegnungen, Bilder des Alltags und kunstvoll arrangierte Ausschnitte, Menschen und Landschaften - 250 Fotografien, die im vergangenen Jahr in Osnabrück und Dessau entstanden sind, werden zurzeit in der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg gezeigt.

30 Studenten waren im Jahr 2003 nach Osnabrück und Dessau gereist, um mit dem Fotoapparat Eindrücke in den beiden Städten zu sammeln. Sie hatten sich diese Städte ausgesucht, weil eine Umfrage ergeben hatte, dass in Osnabrück die zufriedensten Menschen leben, die Menschen in Dessau hingegen mit ihrer Stadt am wenigsten zufrieden sind.

Was lag also näher, als die beiden Städte mit ihren Menschen fotografisch zu porträtieren?

In vielfacher Hinsicht überrascht die Ausstellung. So scheint die alltägliche Lebenswirklichkeit der Menschen in Dessau und Osnabrück gar nicht so verschieden zu sein. Sind manche Bilder bereits auf den ersten Blick der Stadt zuzuordnen, in der sie entstanden sind, so wird der unvoreingenommene Betrachter viele andere nicht lokalisieren können: In beiden Städten haben die Studenten Glück und Trostlosigkeit, Aufbau und Verfall, Neu und Alt entdeckt. Einige haben sich von den Zufällen des Alltags leiten lassen, haben sich von der Atmosphäre und dem Lebensgefühl leiten lassen, andere haben kunstvoll Situationen arrangiert.

Dabei haben sich die Studenten nicht dazu verleiten lassen, gängige Klischees über Ost- und Westdeutschland zu bedienen. Sie haben eine Entdeckungsreise in Städte unternommen, die die meisten von ihnen vor ihrer Reise noch nicht gekannt haben. Sehr zufrieden ist die betreuende Professorin Ute Mahler mit der Ausstellung: " Die Ausstellung zeigt", so Mahler, " dass sich die Studenten viel Mühe gegeben haben, ein möglichst differenziertes Bild beider Städte zu zeigen. Das ist ihnen ausgezeichnet gelungen."

Mahler hatte im vergangenen Jahr Kontakt zum Pressesprecher der Stadt Osnabrück, Dr. Sven Jürgensen, aufgenommen, um die Reise vorzubereiten. Jürgensen hatte die so genannte Glückskampagne initiiert und koordiniert, die in ganz Deutschland wahrgenommen wurde. Zur Ausstellungseröffnung hatte Mahler denn auch den Pressesprecher der Stadt Osnabrück eingeladen. Jürgensen versprach den Studenten, dass die Ausstellung auch in Osnabrück gezeigt werden solle.

" Es ist schon ziemlich merkwürdig, Bilder aus Osnabrück in Hamburg zu betrachten", meinte Jürgensen. " Noch viel interessanter ist es sicherlich, die Fotografien der Hamburger Studenten auch in Osnabrück zu zeigen. Denn die vertraute Umgebung, die eigentlich jeder zu kennen glaubt, kann der Betrachter in diesen Bildern neu entdecken."

PASSANTIN am Domhof. Ein Bild aus der Ausstellung.

SZENE am Stauwehr der Pernickelmühle.


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